Chinas Industrie verliert an Fahrt

Peking (APA/Reuters) - Die chinesische Industrie hat wegen des schärferen Vorgehens der Regierung gegen die Umweltverschmutzung und der Abkühlung des Immobilienmarkts einen Dämpfer erhalten. Das Wachstum war so gering wie seit acht Monaten nicht mehr, wie aus einer am Mittwoch veröffentlichten Umfrage hervorgeht.

Der offizielle Einkaufsmanagerindex sank im Jänner um 0,3 Punkte auf 51,3 Zähler und damit stärker als Analysten erwartet hatten. Damit liegt er aber weiterhin über der Marke von 50 Zählern, ab der Wachstum signalisiert wird.

Bei den Dienstleistern lief es dagegen besser. Der Einkaufsmanagerindex stieg von 55,0 Punkten im Dezember auf 55,3 Zähler und notierte damit auf dem höchsten Stand seit vier Monaten.

Für die Regierung in Peking dürften das willkommene Nachrichten sein. Sie will die Abhängigkeit des Landes von der Exportwirtschaft reduzieren und setzt dabei auch auf die Dienstleister. Diese machen inzwischen mehr als die Hälfte der chinesischen Wirtschaftsleistung aus.

2017 hatte China ein Wirtschaftswachstum von 6,9 Prozent geschafft, das ist mehr als erwartet. Für das laufende Jahr sagen Experten ein Plus von 6,5 Prozent voraus.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro