Chinas Industrie mit stärkstem Rückgang seit 15 Monaten

Chinas Industrie ist im Juli so stark geschrumpft wie seit 15 Monaten nicht mehr. Der Caixin/Markit-Einkaufsmanagerindex lag den am Freitag veröffentlichten, vorläufigen Daten zufolge bei 48,2 Punkten, dem tiefsten Stand seit April 2014. Es ist zudem der fünfte Monat in Folge mit einem Wert unter der Marke von 50 Punkten, die Wachstum signalisiert.

Von Reuters befragte Experten hatten einen Wert von 49,7 Punkten erwartet, was eine leichte Erholung zu den 49,4 Punkten im Juni gewesen wäre. Das unerwartet schlechte Abschneiden des Index widerspricht anderen Konjunkturdaten, die jüngst auf eine Stabilisierung der zweitgrößten Volkswirtschaft hingedeutet hatten. Die Regierung in Peking hat das Wirtschaftswachstum im Zeitraum April bis Juni mit gleichbleibend sieben Prozent angegeben und damit etwas höher als von Analysten vorhergesagt.

Die neuen Daten dürften Spekulationen befeuern, dass sie Maßnahmen zur Ankurbelung der Konjunktur ergreifen wird. An Chinas Börsen war es in der ersten Monatshälfte zu einem Ausverkauf gekommen. Die Regierung hat zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Verkaufswelle zu stoppen.

Der Einkaufsmanager-Index wurde in diesem Monat erstmals in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Medienkonzern Caixin veröffentlicht. Zuvor war die Großbank HSBC beteiligt.

Wien (APA) - Die börsennotierte CA Immo bringt eine neue Unternehmensanleihe auf den Markt. Die Schuldverschreibung hat ein Volumen von 150 Mio. Euro und eine Laufzeit von 7,5 Jahren. Der fixe Kupon beträgt 1,875 Prozent, die Anleihe ist zu je 1.000 Euro gestückelt und kann von Privatanlegern vom 20. bis 25. September gezeichnet werden - vorbehaltlich eines früheren Zeichnungsschlusses, teilte die CA Immo mit.
 

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CA Immo begibt neue 150 Mio. Euro Anleihe - Laufzeit 7,5 Jahre

Washington/Peking (APA/AFP) - Der Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter: Als Antwort auf die von US-Präsident Donald Trump geplanten neuen Strafzölle hat Peking am Dienstag Vergeltungsmaßnahmen angekündigt. US-Importe im Gesamtwert von 60 Milliarden Dollar (51,41 Mrd. Euro) sollen mit Strafzöllen belegt werden, wie die Führung in Peking erklärte.
 

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Handelskrieg zwischen China und den USA eskaliert weiter

Eisenach/Rüsselsheim (APA/dpa) - Wegen schwacher Nachfrage plant der Autobauer Opel in seinem Eisenacher Werk für den Oktober in größerem Umfang Kurzarbeit. Nach Informationen der Mainzer Verlagsgruppe VRM werden die Beschäftigten beider Schichten in dem Monat nur an 8 von 21 Arbeitstagen an den Bändern benötigt. An 13 Werktagen herrsche Kurzarbeit, wie die Zeitungen in ihren Mittwoch-Ausgaben berichten.
 

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Opel plant Kurzarbeit im Werk Eisenach