Chinas Industrie trotzte globaler Flaute im März mit Gewinnsprung

In China sind die Überschüsse im ersten Quartal um 7,4 Prozent über Vorjahr.

Peking. Die chinesische Industrie hat ihre Gewinne im März trotz der schwachen Weltkonjunktur kräftig gesteigert. Mit 561 Mrd. Yuan (76,6 Mrd. Euro) lagen sie um 11,1 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats, wie das Statistikamt am Mittwoch in Peking mitteilte. Umgerechnet sind das gut 76 Milliarden Euro. Im gesamten ersten Quartal lagen die Überschüsse um 7,4 Prozent über dem Vorjahreszeitraum.
Für den Gewinnsprung sorgten vor allem Chemieunternehmen und die Nahrungsmittelindustrie. Dagegen brachen die Profite im Bergbau um 92,6 Prozent ein. Der Branche machen Überkapazitäten und weltweit gefallene Rohstoffpreise zu schaffen. Auch die Schwerindustrie sowie die Öl- und Gasproduzenten mussten ein Minus hinnehmen.
Gleichzeitig stiegen auch die Verbindlichkeiten der Industriebetriebe - und zwar um 5,2 Prozent auf 55,22 Billionen Yuan. Die Regierung peilt für dieses Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes zwischen 6,5 und 7,0 Prozent an. 2015 hatte es noch um 6,9 Prozent zugelegt - so langsam wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite