Chinas Handel mit Nordkorea legt trotz Sanktionen zu

China hat zum Jahresauftakt trotz verschärfter Sanktionen mehr Waren nach Nordkorea verkauft. Die Ausfuhren in das international isolierte Land legten auf Yuan-Basis um 14,7 Prozent zu, wie ein Sprecher der chinesischen Zollbehörden am Mittwoch mitteilte.

Es habe sich um elektromechanische Produkte, arbeitsintensive Güter sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse gehandelt. Zugleich importierte die Volksrepublik 10,8 Prozent mehr aus Nordkorea, vor allem Kleidungsstücke und Kohle.

Als Reaktion auf die jüngsten Atomwaffen- und Raketentests wurden im März die internationalen Sanktionen gegen Nordkorea massiv verschärft. Das betrifft insbesondere den Kohlesektor. Der Kauf des Rohstoffs wurde von den Vereinten Nationen (UN) drastisch eingeschränkt und ist nur noch dann erlaubt, wenn die Einnahmen in Nordkorea für "Zwecke des Lebensunterhalts" verwendet werden sollen. Nach Einschätzung westlicher Experten ist das ein Schlupfloch für China. Der Bergbausektor gilt als wichtige Einnahmequelle für den nordkoreanischen Staat.

China ist der einzige mächtige Verbündete und der wichtigste Handelspartner Nordkoreas. Aber auch die Regierung in Peking hat sich über die jüngsten Raketentests verärgert gezeigt. Anfang April gab sie ein Einfuhrverbot für Gold und Seltene-Erden-Metalle bekannt und untersagte die Ausfuhr von Kerosin und anderen Erdöl-Produkten, die zur Herstellung von Raketentreibstoff verwendet werden können.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

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Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

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Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne