Chinas Handel mit Nordkorea legt trotz Sanktionen zu

China hat zum Jahresauftakt trotz verschärfter Sanktionen mehr Waren nach Nordkorea verkauft. Die Ausfuhren in das international isolierte Land legten auf Yuan-Basis um 14,7 Prozent zu, wie ein Sprecher der chinesischen Zollbehörden am Mittwoch mitteilte.

Es habe sich um elektromechanische Produkte, arbeitsintensive Güter sowie landwirtschaftliche Erzeugnisse gehandelt. Zugleich importierte die Volksrepublik 10,8 Prozent mehr aus Nordkorea, vor allem Kleidungsstücke und Kohle.

Als Reaktion auf die jüngsten Atomwaffen- und Raketentests wurden im März die internationalen Sanktionen gegen Nordkorea massiv verschärft. Das betrifft insbesondere den Kohlesektor. Der Kauf des Rohstoffs wurde von den Vereinten Nationen (UN) drastisch eingeschränkt und ist nur noch dann erlaubt, wenn die Einnahmen in Nordkorea für "Zwecke des Lebensunterhalts" verwendet werden sollen. Nach Einschätzung westlicher Experten ist das ein Schlupfloch für China. Der Bergbausektor gilt als wichtige Einnahmequelle für den nordkoreanischen Staat.

China ist der einzige mächtige Verbündete und der wichtigste Handelspartner Nordkoreas. Aber auch die Regierung in Peking hat sich über die jüngsten Raketentests verärgert gezeigt. Anfang April gab sie ein Einfuhrverbot für Gold und Seltene-Erden-Metalle bekannt und untersagte die Ausfuhr von Kerosin und anderen Erdöl-Produkten, die zur Herstellung von Raketentreibstoff verwendet werden können.

Nach Ende der Angebotsfrist heute Nacht soll der Bieterwettstreit vorbei sein
 

Newsticker

Niki-Bieterfrist endet - Am Montag wird sich Schicksal entscheiden

Wien/Berlin/Schwechat (APA) - Auf den einstigen Großaktionär von Air Berlin, die arabische Fluggesellschaft Etihad aus Abu Dhabi, kommt eine Klage zu, schreibt das "Manager Magazin" am Freitag online. Namhafte Gläubigervertreter machten Etihad für den Zusammenbruch von Air Berlin verantwortlich.
 

Newsticker

Etihad droht Milliardenklage von Air-Berlin-Gläubigern

Washington (APA/Reuters) - Die Stimmung der US-Konsumenten hat sich zu Jahresanfang überraschend eingetrübt. Das Barometer für das Verbrauchervertrauen fiel im Jänner von 95,9 Zählern (Dezember) auf 94,4 Punkte, wie die Universität Michigan am Freitag auf Grundlage vorläufiger Zahlen mitteilte. Von Reuters befragte Ökonomen hatten hingegen mit 97 Zählern gerechnet.
 

Newsticker

Stimmung der US-Verbraucher im Jänner unerwartet verschlechtert