Chinas Fahrdienst Didi Chuxing denkt angeblich über Börsengang nach

Peking (APA/dpa) - Der chinesische Fahrdienst Didi Chuxing denkt über einen Börsengang vielleicht noch in diesem Jahr nach. Wie das "Wall Street Journal" heute, Dienstag, berichtete, hofft das Unternehmen darauf, mit mindestens 70 bis 80 Mrd. Dollar (57 bis 65 Mrd. Euro) bewertet zu werden.

Nach einem ruinösen Wettbewerb hatte Didi 2016 die chinesische Tochter seines US-Konkurrenten Uber übernommen und gehört heute zu den größten Fahrdienstanbietern in der Welt. Außer in China ist Didi in Lateinamerika und anderen Teilen Asiens aktiv.

Das Unternehmen aus Peking spreche seit ein paar Wochen mit Bankern über die Möglichkeit eines Börsengangs in der zweiten Jahreshälfte, schrieb das "Wall Street Journal". Die Diskussionen seien in einer frühen Phase. Es sei noch unklar, ob es dieses Jahr so weit sei. Auch sei nicht entschieden, wo der Börsengang stattfinden soll.

Das 2012 gegründete Unternehmen hat nach eigenen Angaben 450 Millionen Nutzer und 30 Millionen Fahrten jeden Tag.

Ankara (APA/Reuters) - Die türkische Regierung hat vor den Präsidentschafts- und Parlamentswahlen am 24. Juni ihre Ausgaben hochgefahren. Dadurch wuchs das Budgetdefizit in den ersten fünf Monaten dieses Jahres um 78 Prozent auf umgerechnet rund 3,7 Mrd. Euro (20,5 Mrd. Lira), wie aus den am Montag veröffentlichten offiziellen Daten hervorgeht.
 

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Türkisches Staatsdefizit stieg vor Wahlen kräftig - Mehr Ausgaben

Vilnius (APA/Reuters) - Die EZB wird nach Einschätzung von Litauens Notenbankchef Vitas Vasiliauskas möglicherweise im Herbst 2019 erstmals seit Jahren ihre Zinsen straffen. "Da es traditionell keine Sitzung im August gibt, ist es offensichtlich, dass wir über September, Oktober sprechen könnten", sagte das EZB-Ratsmitglied am Montag vor Journalisten. "Ich würde sagen, es geht in Richtung Herbst."
 

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EZB-Notenbanker hält Zinserhöhung im Herbst 2019 für möglich

Wien (APA) - Die ÖVP/FPÖ-Regierung will den lebenslangen Rücktritt von Lebensversicherungen im Fall von falscher oder fehlender Belehrung um einiges unattraktiver machen. Betroffene sollen bereits 2019 deutlich weniger Geld herauskommen. Die Arbeiterkammer und die Liste Pilz kritisieren den schwarz-blauen Vorstoß.
 

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AK-Kritik: Regierung macht Versicherungsrücktritt unattraktiver