Chinas Börsen trotz Zentralbank-Hilfe erneut im Minus

In China haben die Aktienkurse trotz einer massiven Stützungsmaßnahme der Zentralbank ihre Talfahrt fortgesetzt. Der Leitindex CSI300 verlor am Dienstag zeitweise mehr als zwei Prozent, das Barometer der Börse in Shanghai notierte im Handelsverlauf knapp drei Prozent schwächer.

Die Notenbank pumpte umgerechnet etwa 19 Milliarden Euro in den Markt - so viel wie seit September nicht - um nach dem rabenschwarzen ersten Handelstag des Jahres einen erneuten Kurssturz zu verhindern. In Tokio schloss der Nikkei 0,4 Prozent schwächer.

Für Aufsehen sorgte auch eine Erklärung der chinesischen Börsenaufsicht. Diese erwägt demnach, ob die Zahl der Aktien, die größere Investoren in einem bestimmten Zeitraum verkaufen können, begrenzt wird. Das zielt nach Einschätzung von Experten darauf ab, einen weiteren Ausverkauf Anfang kommender Woche zu verhindern. Nach den Kursturbulenzen im Sommer hatte China institutionellen Investoren ein halbes Jahr lang den Verkauf von Aktien untersagt - diese Frist endet am kommenden Montag. Mindestens zehn Firmen kündigten nun an, dass ihre Großaktionäre auch über diese Frist hinaus an ihren Aktien festhalten wollten.

China steht vor dem Problem, die massiven Einschränkungen für den Aktienmarkt wieder zurückzunehmen. Erschwert wird das durch die heikle Lage, in der die chinesische Wirtschaft derzeit steckt. Das Wachstum ist so schwach wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr, insbesondere der Export schwächelt.

Am Montag war der chinesische Aktienhandel nach einem Kurseinbruch von sieben Prozent automatisch beendet worden. Der Stoppmechanismus wurde damit gleich an dem Tag aktiviert, an dem er in Kraft trat.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte