Chinas Beitrag zum Klimawandel unerwartet konstant

Erste umfassende Studie über den Beitrag des größten Kohlendioxid-Produzenten zur Erderwärmung veröffentlicht .

Peking. Trotz eines dramatischen Anstiegs seiner Emissionen ist der Beitrag Chinas zum Klimawandel einer Studie zufolge überraschend konstant geblieben. Die Untersuchung ist in der Wissenschaftszeitschrift "Nature" veröffentlicht worden. Sie soll die erste umfassende Studie sein, die den Beitrag des größten Kohlendioxid-Produzenten China zur Erderwärmung errechnet.
"Wir haben herausgefunden, dass China von 1750 bis 2010 - also von der vorindustriellen Zeit bis heute - mit acht bis zwölf Prozent zur Erderwärmung beigetragen hat", sagte einer der Autoren, Li Bengang von der Peking Universität. "Wir fanden heraus, dass einige Emissionen die Atmosphäre wärmen, andere kühlen."
Die Berechnungen seien schwierig gewesen. Aber jetzt gebe es eine objektive Grundlage für die Klimaverhandlungen, meinte der Wissenschafter. Beteiligt waren chinesische und französische Klimaforscher, die Biogeochemie und Klimastudien koppeln.
Dass einige Schadstoffe einen kühlenden Einfluss auf das Klima haben können, sei lange bekannt, kommentierte der nicht an der Studie beteiligte Forscher Dominick Spracklen von der britischen Universität Leeds. Dennoch sei das Ergebnis der Studie "bemerkenswert". Der Einfluss von Schadstoffen auf das Klima sei aber hoch komplex, schrieb er in "Nature". Weitere Forschungen seien daher notwendig.

Wien/Linz (APA) - Der in Frankfurt börsennotierte österreichische Softwarehersteller Fabasoft hat den Umsatz in den ersten neun Monaten 2017/18 um 14,5 Prozent auf 24 Mio. Euro verbessert. Beim Nettogewinn gab es gar eine Verdoppelung von 1,48 auf 3 Mio. Euro. Das Unternehmen hat zuletzt auch Mitarbeiter aufgebaut.
 

Newsticker

Fabasoft mit neuen Behördenaufträgen, Kapital angehoben

Unterföhring (APA/dpa) - Der Fernsehkonzern ProSiebenSat.1 hat einen Branchenneuling zum neuen Chef gekürt. Der Aufsichtsrat ernannte den früheren Chef des britischen Staubsauger-Herstellers Dyson, Max Conze, am Mittwoch zum Nachfolger des vorzeitig abgelösten Thomas Ebeling.
 

Newsticker

Staubsauger-Vertreter Conze ProSiebenSat.1-Chef

Luxemburg (APA/dpa) - Bereitschaftsdienste, bei denen Arbeitnehmer innerhalb kurzer Zeit für einen Einsatz zur Verfügung stehen müssen, zählen als Arbeitszeit. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) in Luxemburg am Mittwoch entschieden.
 

Newsticker

EuGH: Bereitschaftsdienste mit rascher Anwesenheit sind Arbeitszeit