Chinas Beitrag zum Klimawandel unerwartet konstant

Erste umfassende Studie über den Beitrag des größten Kohlendioxid-Produzenten zur Erderwärmung veröffentlicht .

Peking. Trotz eines dramatischen Anstiegs seiner Emissionen ist der Beitrag Chinas zum Klimawandel einer Studie zufolge überraschend konstant geblieben. Die Untersuchung ist in der Wissenschaftszeitschrift "Nature" veröffentlicht worden. Sie soll die erste umfassende Studie sein, die den Beitrag des größten Kohlendioxid-Produzenten China zur Erderwärmung errechnet.
"Wir haben herausgefunden, dass China von 1750 bis 2010 - also von der vorindustriellen Zeit bis heute - mit acht bis zwölf Prozent zur Erderwärmung beigetragen hat", sagte einer der Autoren, Li Bengang von der Peking Universität. "Wir fanden heraus, dass einige Emissionen die Atmosphäre wärmen, andere kühlen."
Die Berechnungen seien schwierig gewesen. Aber jetzt gebe es eine objektive Grundlage für die Klimaverhandlungen, meinte der Wissenschafter. Beteiligt waren chinesische und französische Klimaforscher, die Biogeochemie und Klimastudien koppeln.
Dass einige Schadstoffe einen kühlenden Einfluss auf das Klima haben können, sei lange bekannt, kommentierte der nicht an der Studie beteiligte Forscher Dominick Spracklen von der britischen Universität Leeds. Dennoch sei das Ergebnis der Studie "bemerkenswert". Der Einfluss von Schadstoffen auf das Klima sei aber hoch komplex, schrieb er in "Nature". Weitere Forschungen seien daher notwendig.

Christian Keuschnigg, Professor für Nationalökonomie an der Universität St. Gallen und Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums in Wien.

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