Chinas Banken vergeben weniger Kredite an Unternehmen

Die chinesischen Banken haben im Dezember weniger neue Kredite vergeben. Sie reichten Darlehen in Höhe von rund 598 Milliarden Yuan (rund 83 Milliarden Euro) aus - weniger als erwartet und als in den Vormonaten, wie aus den am Freitag von der Zentralbank veröffentlichten Daten hervorgeht.

"Der Rückgang der Bankkredite zeigt, dass es eine geringe Nachfrage nach Investitionen gibt", sagte Ökonom Li Huiyong vom Finanzhaus Shenyin & Wanguo Securities. "Darin spiegelt sich die derzeitige Schwäche der Realwirtschaft wider." Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt dürfte in diesem Jahr so langsam wachsen wie seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Die Unternehmen suchen dafür verstärkt nach alternativen Finanzierungen, etwa Anleihen und über Schattenbanken. Dadurch stieg die gesamte Kreditaufnahme von 1,02 auf 1,82 Billionen Yuan und damit auf das höchste Niveau seit einem halben Jahr. "Das könnte in den kommenden Quartalen zu einer stärkeren Konjunktur führen", sagte Analyst Julian Evans-Pritchard von Capital Economics.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte