Chinas Banken vergeben weniger Kredite an Unternehmen

Die chinesischen Banken haben im Dezember weniger neue Kredite vergeben. Sie reichten Darlehen in Höhe von rund 598 Milliarden Yuan (rund 83 Milliarden Euro) aus - weniger als erwartet und als in den Vormonaten, wie aus den am Freitag von der Zentralbank veröffentlichten Daten hervorgeht.

"Der Rückgang der Bankkredite zeigt, dass es eine geringe Nachfrage nach Investitionen gibt", sagte Ökonom Li Huiyong vom Finanzhaus Shenyin & Wanguo Securities. "Darin spiegelt sich die derzeitige Schwäche der Realwirtschaft wider." Die nach den USA zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt dürfte in diesem Jahr so langsam wachsen wie seit mehr als einem Vierteljahrhundert nicht mehr.

Die Unternehmen suchen dafür verstärkt nach alternativen Finanzierungen, etwa Anleihen und über Schattenbanken. Dadurch stieg die gesamte Kreditaufnahme von 1,02 auf 1,82 Billionen Yuan und damit auf das höchste Niveau seit einem halben Jahr. "Das könnte in den kommenden Quartalen zu einer stärkeren Konjunktur führen", sagte Analyst Julian Evans-Pritchard von Capital Economics.

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New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

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Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

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