Chinas Automarkt wuchs im April etwas langsamer als zuletzt

Peking - Das Wachstum des chinesischen Automarkts hat sich im April etwas abgebremst. Die Zahl der verkauften Autos sei um 6,4 Prozent auf 1,72 Millionen gestiegen, teilte der Branchenverband PCA am Dienstag in Peking mit. In den ersten vier Monaten stieg die Zahl der ausgelieferten Autos auf dem größten Absatzmarkt der Branche um 6,7 Prozent auf 7,36 Millionen.


Damit liegt der weltgrößte Automarkt auf Kurs, die vom staatlich gestützten Verband CAAM aufgestellte Prognose eines Wachstums von 6 Prozent zu erreichen.
Der Automarkt Chinas profitiert derzeit vor allem von Steuererleichterungen, die nach einem äußerst schwachen Sommer im vergangenen Herbst eingeführt worden waren. In den letzten drei Monaten des vergangenen Jahres war der Absatz von Autos deshalb jeweils zweistellig gewachsen. Die Regierung hatte ab Oktober die Mehrwertsteuer für Autos mit einem Motor von höchstens 1,6 Liter Hubraum gesenkt. Zudem gewähren die Hersteller nach Schätzungen von Experten relativ hohe Rabatte.
China ist einer der wichtigsten Absatzmärkte für die deutschen Hersteller BMW, Daimler und Volkswagen. Von den Steuererleichterungen profitieren aber vor allem Hersteller kleinerer Fahrzeuge. So steigerte der japanische Autobauer Toyota, der viele kleinere Autos im Angebot hat, den Absatz zuletzt stärker als der Gesamtmarkt. Auch der US-Konzern General Motors legte nach PCA-Daten im April deutlich zu.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro