China zuversichtlich: Wir können Handelskrieg mit USA gewinnen

Peking/Berlin (APA/dpa) - China hat sich demonstrativ zuversichtlich gezeigt, einen Handelskrieg mit den USA gewinnen zu können. In einem Kommentar des Parteiorgans "Volkszeitung" (Renmin Ribao) hieß es am Donnerstag: "Die US-Wirtschaft wird einen schweren Schlag hinnehmen müssen, wenn sie den weltgrößten Verbrauchermarkt in China verliert."

In den Handelsspannungen zwischen China und den USA sei es nicht mehr so, dass der Stärkere den Schwächeren schikanieren könne. "Es ist ein Spiel zwischen zwei globalen Riesen." Das schnelle Wachstum in China habe die Balance zunehmend zugunsten eines chinesischen Sieges verschoben, hieß es in dem Kommentar unter der Überschrift: "In diesem Handelskrieg hat China den Mut zu gewinnen."

Die deutsche Regierung hat unterdessen an die USA und China appelliert, ihren mit wechselseitigen Zoll-Androhungen geführten Handelsstreit auf dem Verhandlungsweg zu lösen. "Ich glaube, man muss das insgesamt ernst nehmen", sagte Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig am Donnerstag in der ARD zur Ankündigung neuer Zölle insbesondere von US-Präsident Donald Trump. "Ich hoffe, dass die Gesprächskanäle jetzt genutzt werden". Sonst drohe Schaden für alle Beteiligten. Daran sollte niemand ein Interesse haben. Das gelte auch in Hinblick auf die Auseinandersetzung der Europäer mit der US-Regierung über deren Zölle beim Stahl- und Aluminium, von denen die EU bisher nur befristet ausgenommen sind.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte