China will Schadenersatzsystem gegen Diebstahl geistigen Eigentums

Peking (APA/Reuters) - Nach Forderungen von US-Präsident Donald Trump will China gegen den Diebstahl von Technologie-Know-how härter vorgehen. "Wir führen ein Schadenersatzsystem für die Verletzung von Rechten an geistigem Eigentum ein, um sicherzustellen, dass die Täter einen hohen Preis zahlen", zitierte die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag den Leiter des Amtes für geistiges Eigentum, Shen Changyu.

Für den Schutz der Rechte für Marken, Patente und geografische Herkunft solle mit ausländischen Behörden zusammengearbeitet werden.

Wichtige Handelspartner beschweren sich immer wieder darüber, dass die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt nicht genug tut, um ausländische Unternehmen und deren Marken und Innovationen zu schützen. Auch die deutsche Wirtschaft prangert dies an. Die Vereinigten Staaten drohen China nun mit hohen Zöllen, um Peking zu zwingen, dagegen vorzugehen. Trump hat China wiederholt Diebstahl geistigen Eigentums und erzwungene Technologietransfers von US-Unternehmen vorgeworfen. Die chinesische Regierung hat das bestritten.

Shen wiederum fordert ausländische Regierungen auf, chinesische Unternehmen vor Ideenklau stärker zu schützen. Handelsprotektionismus unter dem Deckmantel des Schutzes der Rechte geistigen Eigentums lehne er ab. Unabhängig von dem Xinhua-Interview berichtete das staatliche Radio, Peking werde die Patentrechte für Arzneimittel stärken.

München (APA/Reuters) - Siemens kauft das US-Technologieunternehmen Austemper Design Systems, einen jungen Softwareanbieter für Sicherheitsanwendungen. Mit der Übernahme könne Siemens sein Angebot an Kunden ergänzen, die sich mit autonomem Fahren sowie der Digitalisierung von Produktionsbetrieben und Infrastruktur beschäftigen, teilte das Unternehmen mit. Die Details der Übernahme würden nicht bekannt gegeben.
 

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Siemens kauft US-Technologie-Start-up

Washington (APA/AFP/Reuters) - "Baut sie hier!": US-Präsident Donald Trump hat im Handelsstreit mit der EU erneut mit Strafzöllen auf europäische Auto-Importe gedroht. Wenn die Europäische Union nicht "bald" ihre langjährigen Zölle und Barrieren für US-Produkte "niederbricht und beseitigt", würden die USA einen 20-prozentigen Tarif auf alle aus der EU eingeführten Autos verhängen, schrieb Trump am Freitag auf Twitter.
 

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Trump droht wieder mit Zöllen auf EU-Autos: "Baut sie hier!"

Brüssel (APA/dpa/Reuters) - Mit Zöllen auf amerikanische Produkte wie Whiskey, Jeans, Motorräder und Erdnussbutter hat die EU im Handelsstreit mit den USA zurückgeschlagen. Die Vergeltungszölle sind in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Auf europäische Verbraucher dürften bei einigen Produkten Preiserhöhungen zukommen.
 

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Zölle auf US-Produkte in Kraft: Einige Produkte dürften teurer werden