China will mit USA über Handelspolitik verhandeln

Peking (APA/Reuters) - Im Handelsstreit mit den USA ist China nach Worten von Ministerpräsident Li Keqiang zu Verhandlungen bereit. Beide Länder sollten ihre Konflikte im Dialog lösen, sagte Li am Donnerstag dem staatlichen Fernsehen am Rande eines Treffens mit der US-Transportministerin Elaine Zhao.

US-Präsident Donald Trump stört sich an dem riesigen Defizit der USA im Warenhandel mit der Volksrepublik. Zuletzt spitzte sich der Streit immer mehr zu: Trump drohte mit zusätzlichen Abgaben für 1.300 chinesische Produkte im Umfang von 50 Mrd. Dollar (41 Mrd. Euro), Peking will mit Handelshürden in gleicher Höhe Paroli bieten. Trump legte dann mit einer zusätzlichen Zolldrohung im Volumen von 100 Mrd. Dollar nach.

Zum Schutz der heimischen Industrie erheben die USA bereits einen Zoll von 25 Prozent auf Stahl und zehn Prozent auf Aluminium.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

Newsticker

Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

Newsticker

Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies