China will mit nationaler Datenbank Finanzrisiken aufspüren

Peking (APA/Reuters) - China plant den Aufbau einer großen Datenbank zum Aufspüren von Risiken für das Finanzsystem. Das Vorhaben soll in einem Fünf-Jahres-Plan angegangen werden, wie die Führung in Peking am Montag mitteilte. Dabei sollen auch Bereiche erfasst werden, die bisher oft nicht auf dem Radar der Aufseher erscheinen - etwa Geschäfte von Holdingunternehmen.

Bisher sei das Warnsystem für Schlüsselbereiche "jenseits des Statistiksystems" nicht ausreichend. Die umfassende Datenbank soll letztlich einen genaueren Blick auf die Vorgänge im Banken- und im Versicherungsgeschäft geben und damit auch eine bessere Abschätzung der Verschuldungsrisiken in der Volksrepublik ermöglichen.

Peking will verstärkt Schlupflöcher schließen, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Verschuldungsgrad zu machen. Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Präsident Xi Jinping dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen - darunter auch illegale.

Zürich (APA/awp/sda/Reuters) - Zwei geplante Gesetzesänderungen könnten nach Ansicht der Ratingagentur Moody's den Schweizer Immobilienmarkt umkrempeln. "Der durch die Initiativen ausgelöste fundamentale Wandel würde inländische Banken an einem kritischen Punkt im Konjunkturzyklus treffen", erklärte Moody's-Experte Mathias Külpmann gemäß dem am Montag veröffentlichten Bericht "Banking Switzerland".
 

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Moody's warnt vor schwierigen Zeiten für Schweizer Banken

Brüssel (APA) - Ernüchterung herrscht unter den 27 EU-Staaten über den Stillstand bei den Brexit-Verhandlungen. Große Hoffnungen waren zunächst in ein Treffen Sonntagabend zwischen dem britischen Brexitminister Dominique Raab und EU-Chefverhandler Michel Barnier gesetzt worden. Doch gab es keine Fortschritte. Die EU-Botschafter wurden danach in Brüssel über die Situation informiert.
 

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Brexit - Ernüchterung bei EU-27 nach Treffen Barnier-Raab

Berlin (APA/Reuters) - Die Probleme der Autobranche mit dem neuen Abgastest WLTP werden nach Prognosen des deutschen Wirtschaftsministeriums die Konjunktur in Deutschland vorübergehend belasten. "Der Anstieg der gesamtwirtschaftlichen Leistung wird dadurch im dritten Quartal etwas gedämpft", heißt es in dem am Montag veröffentlichten Monatsbericht.
 

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Probleme in Autoindustrie dämpfen deutsche Konjunktur