China will mit nationaler Datenbank Finanzrisiken aufspüren

Peking (APA/Reuters) - China plant den Aufbau einer großen Datenbank zum Aufspüren von Risiken für das Finanzsystem. Das Vorhaben soll in einem Fünf-Jahres-Plan angegangen werden, wie die Führung in Peking am Montag mitteilte. Dabei sollen auch Bereiche erfasst werden, die bisher oft nicht auf dem Radar der Aufseher erscheinen - etwa Geschäfte von Holdingunternehmen.

Bisher sei das Warnsystem für Schlüsselbereiche "jenseits des Statistiksystems" nicht ausreichend. Die umfassende Datenbank soll letztlich einen genaueren Blick auf die Vorgänge im Banken- und im Versicherungsgeschäft geben und damit auch eine bessere Abschätzung der Verschuldungsrisiken in der Volksrepublik ermöglichen.

Peking will verstärkt Schlupflöcher schließen, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Verschuldungsgrad zu machen. Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Präsident Xi Jinping dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen - darunter auch illegale.

Ankara/Washington/Genf (APA/dpa) - Auf Drängen Ankaras soll sich die Welthandelsorganisation (WTO) mit den US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium aus der Türkei befassen. Ein entsprechender Antrag zu einem Streitschlichtungsverfahren sei eingegangen, teilte die WTO am Montag mit. Zunächst haben beide Seiten 60 Tage Zeit, miteinander zu reden. In dem Handelskonflikt fahren Ankara und Washington einen harten Kurs.
 

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Türkei bringt Zollstreit mit den USA vor die WTO

Caracas (APA/dpa) - Mit einer ganzen Reihe von Reformen will die Regierung Venezuelas die schwere Wirtschaftskrise beilegen. Angesichts der Hyperinflation werden fünf Nullen aus der Landeswährung gestrichen. Aus einer Million Bolívar fuerte (starker Bolívar) werden ab Montag 10 Bolívar soberano (souveräner Bolívar). Zudem soll der Bolívar künftig an die neue Kryptowährung Petro gekoppelt sein.
 

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Venezuela will Wirtschaftskrise mit Reformen beilegen

München/Berlin (APA/dpa) - Der deutsche Fernbusanbieter Flixbus klagt die Deutsche Bahn wegen der Darstellung seiner Züge im Internet. "Bereits im Juli haben wir Klage eingereicht, weil Flixtrain auf bahn.de nur lückenhaft abgebildet wird", teilte Geschäftsführer André Schwämmlein am Montag auf Anfrage einen Bericht des "Manager Magazin".
 

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Flixtrain klagt Deutsche Bahn wegen Internetübersicht