China will mit nationaler Datenbank Finanzrisiken aufspüren

Peking (APA/Reuters) - China plant den Aufbau einer großen Datenbank zum Aufspüren von Risiken für das Finanzsystem. Das Vorhaben soll in einem Fünf-Jahres-Plan angegangen werden, wie die Führung in Peking am Montag mitteilte. Dabei sollen auch Bereiche erfasst werden, die bisher oft nicht auf dem Radar der Aufseher erscheinen - etwa Geschäfte von Holdingunternehmen.

Bisher sei das Warnsystem für Schlüsselbereiche "jenseits des Statistiksystems" nicht ausreichend. Die umfassende Datenbank soll letztlich einen genaueren Blick auf die Vorgänge im Banken- und im Versicherungsgeschäft geben und damit auch eine bessere Abschätzung der Verschuldungsrisiken in der Volksrepublik ermöglichen.

Peking will verstärkt Schlupflöcher schließen, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Verschuldungsgrad zu machen. Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Präsident Xi Jinping dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen - darunter auch illegale.

Die Europäische Zentralbank (EZB) setzte den Referenzkurs auf 1,1534 (Montag: 1,1613) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,8670 (0,8611) Euro.
 

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Wien/Mountain View (APA) - "Ok, Google" soll es ab sofort in den heimischen Wohnungen heißen, geht es nach dem Internet-Konzern. Am Dienstag wurde der Launch des Smart Speaker Google Home (inklusive der Mini-Variante) in Österreich verkündet. Österreich-spezifische Inhalte gibt es vorerst kaum. Als Medienpartner vom Start weg dabei sind "Kronen Zeitung" und "Standard". Der ORF will ebenfalls mitmachen.
 

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