China weist Vorwürfe der USA über staatliche Industriespionage zurück

Peking (APA/dpa) - China hat amerikanische Vorwürfe über staatlich gelenkte Industriespionage zurückgewiesen. Die Anschuldigungen der Spionage und des Diebstahls von Handelsgeheimnissen seien "frei erfunden", sagte der Sprecher des Außenministeriums in Peking, Lu Kang, am Donnerstag.

Anfang April war es zur Festnahme eines hohen chinesischen Beamten in Belgien gekommen. Am Dienstag wurde er den USA überstellt, nun soll er in Cincinnati im US-Bundesstaat Ohio vor Gericht kommen.

Der Vize-Abteilungsleiter des Staatssicherheitsministeriums in der chinesischen Provinz Jiangsu, Xu Yanjun, wird beschuldigt, Geheimnisse der Luftfahrtsparte des US-Technologiekonzerns General Electric ausspioniert zu haben. Kang hoffe nun, dass die USA den Chinesen fair behandeln und seine legitimen Rechte schützen.

Er sei kein Einzelfall, sagte US-Vizejustizminister John Demers, der auf weitere Ermittlungen verwies. "Es ist Teil einer umfassenden Wirtschaftspolitik, China auf Kosten der USA weiterzuentwickeln. Wir können nicht zulassen, dass eine Nation unsere Kampfkraft und die Früchte unseres Erfindungsreichtums stiehlt." General Electric baut Turbinen und andere Teile für militärische und kommerzielle Flugzeuge. Außerdem entwickelt der Konzern die nächste Generation von Antrieben.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte