China als drittgrößter Waffenexporteur jetzt vor Deutschland

China hat Deutschland als drittgrößten Waffenexporteur der Welt abgelöst. Die Ausfuhr von Rüstungsgütern aus dem asiatischen Land habe sich zwischen 2010 und 2014 gegenüber dem vorangegangenen Fünfjahres-Zeitraum mehr als verdoppelt, teilte das Friedensforschungsinstitut SIPRI am Montag mit. Durch das Plus von 143 Prozent gilt China nun als drittgrößter Exporteur nach den USA und Russland. Es folgen Deutschland und Frankreich.

Fast 70 Prozent der chinesischen Ausfuhren gingen nach Pakistan, Bangladesch und Myanmar, das frühere Birma. In Afrika gehörten 18 Staaten zu den Abnehmern chinesischer Waffen, heißt es in der SIPRI-Studie. Vor allem wurden demnach Waffen in Länder verkauft, die Spannungen mit den USA haben. SIPRI zufolge ging die Importe Chinas von Rüstungsgütern in dem Fünfjahreszeitraum um 42 Prozent zurück.

Das chinesische Außenministerium erklärte, man sei bei Waffenexporten extrem vorsichtig und verantwortungsvoll. Das Land selbst gibt keine Zahlen zu den Ausfuhren bekannt. Es hat jedoch seine Rüstungsausgaben in den vergangenen Jahren jeweils prozentual zweistellig gesteigert. Im laufenden Jahr will die Volksrepublik die Militärausgaben um 10,1 Prozent erhöhen.

Los Gatos (APA/Reuters) - Das Filmportal Netflix hat mit seinen Abonnentenzahlen die Märkte enttäuscht und seine Aktien auf Talfahrt geschickt. Der mit Produktionen wie "House of Cards" oder "Orange is the new black" bekannte Streamingdienst gewann nach eigenen Angaben vom Montag im zweiten Quartal auf dem US-Heimatmarkt 670.000 neue Nutzer hinzu, international waren es 4,47 Millionen.
 

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Filmportal Netflix enttäuscht - Aktie auf Talfahrt

Wien (APA) - Bei der Telekom Austria ist das Nettoergebnis im 2. Quartal wie erwartet durch eine Markenwert-Abschreibung von 112,5 Mio. auf 58,0 Mio. Euro gedrückt worden. Ohne diesen Effekt im Ausmaß von 72,4 Mio. Euro wäre das Nettoergebnis um 15,9 Prozent gestiegen.
 

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Telekom Austria: Abschreibung drückte Ergebnis im 2. Quartal

Washington (APA/Reuters) - US-Notenbankchef Jerome Powell sieht die US-Wirtschaft trotz der Gefahr eines ausufernden Handelsstreits weiter im Aufwind. Mit der richtigen Geldpolitik bleibe in den nächsten Jahren der Arbeitsmarkt stark und die Inflation in der Nähe von zwei Prozent, sagte Powell am Dienstag in seiner halbjährigen Anhörung vor dem Bankenausschuss des US-Senats.
 

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Fed-Chef sieht US-Konjunktur trotz Handelsstreit optimistisch