China überreicht USA Liste mit Korruptionsverdächtigen

Peking/Washington - China hat den US-Behörden eine Liste mit den Namen ehemaliger Staatsbediensteter überreicht, die der Korruption beschuldigt werden und in die USA geflohen sein sollen. Die meisten der Verdächtigen hätten entweder für die Regierung oder für Staatsunternehmen gearbeitet, sagte der Chef der Anti-Korruptionsbehörde, Xu Jinhui, der Zeitung "China Daily" am Mittwoch.

Sobald eindeutige Beweise vorlägen, werde die Beschlagnahme von Vermögen beantragt. Nähere Einzelheiten nannte Xu nicht. Im vergangenen Jahr hatten die chinesischen Behörden von mehr als 150 "Wirtschaftsflüchtlingen" in den USA gesprochen. Zwischen China und den USA besteht kein Auslieferungsabkommen. Im August wollen Vertreter beider Länder über die Rückführung chinesischer Staatsbürger sprechen, die mit Milliarden Dollar an Staatsvermögen in die USA geflohen sein sollen. Das Vorgehen ist Teil des von Präsident Xi Jinping ausgerufenen Kampfes gegen die im Land weit verbreitete Korruption.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los