China überreicht USA Liste mit Korruptionsverdächtigen

Peking/Washington - China hat den US-Behörden eine Liste mit den Namen ehemaliger Staatsbediensteter überreicht, die der Korruption beschuldigt werden und in die USA geflohen sein sollen. Die meisten der Verdächtigen hätten entweder für die Regierung oder für Staatsunternehmen gearbeitet, sagte der Chef der Anti-Korruptionsbehörde, Xu Jinhui, der Zeitung "China Daily" am Mittwoch.

Sobald eindeutige Beweise vorlägen, werde die Beschlagnahme von Vermögen beantragt. Nähere Einzelheiten nannte Xu nicht. Im vergangenen Jahr hatten die chinesischen Behörden von mehr als 150 "Wirtschaftsflüchtlingen" in den USA gesprochen. Zwischen China und den USA besteht kein Auslieferungsabkommen. Im August wollen Vertreter beider Länder über die Rückführung chinesischer Staatsbürger sprechen, die mit Milliarden Dollar an Staatsvermögen in die USA geflohen sein sollen. Das Vorgehen ist Teil des von Präsident Xi Jinping ausgerufenen Kampfes gegen die im Land weit verbreitete Korruption.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte