China und Japan wollen Finanzkooperation ausbauen

Tokio/Peking (APA/Reuters) - China und Japan stehen vor einem kräftigen Ausbau ihrer finanziellen Zusammenarbeit. Der Währungsaustausch zwischen den Zentralbanken der beiden größten asiatischen Volkswirtschaften soll nach mehrjähriger Pause wieder aufgenommen und um das Zehnfache erweitert werden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Volumen könne sich künftig auf etwa drei Billionen Yen (etwa 23,6 Mrd. Euro) belaufen. Im Falle finanzieller Turbulenzen können diese sogenannten Swaps als Sicherheitsnetz dienen. Dabei können in China tätige japanische Banken mit der dortigen Landeswährung Yuan versorgt werden und umgekehrt chinesischen Unternehmen der japanische Yen zur Verfügung gestellt werden.

In den vergangenen Jahren war es zwischen beiden Ländern aufgrund Territorial-Streitigkeiten immer wieder zu Spannungen gekommen, weshalb die vorherige Swap-Vereinbarung im Jahr 2013 ausgelaufen war. Sie war 2002 als Reaktion auf die asiatische Finanzkrise in den späten 90er Jahren ins Leben gerufen worden.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte