China und Japan wollen Finanzkooperation ausbauen

Tokio/Peking (APA/Reuters) - China und Japan stehen vor einem kräftigen Ausbau ihrer finanziellen Zusammenarbeit. Der Währungsaustausch zwischen den Zentralbanken der beiden größten asiatischen Volkswirtschaften soll nach mehrjähriger Pause wieder aufgenommen und um das Zehnfache erweitert werden, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters.

Das Volumen könne sich künftig auf etwa drei Billionen Yen (etwa 23,6 Mrd. Euro) belaufen. Im Falle finanzieller Turbulenzen können diese sogenannten Swaps als Sicherheitsnetz dienen. Dabei können in China tätige japanische Banken mit der dortigen Landeswährung Yuan versorgt werden und umgekehrt chinesischen Unternehmen der japanische Yen zur Verfügung gestellt werden.

In den vergangenen Jahren war es zwischen beiden Ländern aufgrund Territorial-Streitigkeiten immer wieder zu Spannungen gekommen, weshalb die vorherige Swap-Vereinbarung im Jahr 2013 ausgelaufen war. Sie war 2002 als Reaktion auf die asiatische Finanzkrise in den späten 90er Jahren ins Leben gerufen worden.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen