China überrascht mit schwächeren Konjunkturdaten

Peking (APA/Reuters) - Eine Serie überraschend schwach ausgefallener Konjunkturdaten weckt Zweifel an der Stärke des Aufschwungs in China. Die Investitionen wuchsen von Jänner bis August mit 7,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum so langsam wie seit Ende 1999 nicht mehr, wie das Statistikamt am Donnerstag mitteilte.

Die Industrieproduktion legte im August mit 6,0 Prozent so langsam zu wie seit neun Monaten nicht mehr. Der Einzelhandel wies mit 10,1 Prozent die geringste Umsatzsteigerung seit einem halben Jahr aus.

Einen abrupten Wachstumseinbruch in der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt befürchten Experten aber nicht. "Das Risiko liegt nicht in den kommenden Monaten, sondern eher in den kommenden Jahren", sagte Ökonom Julian Evans-Pritchard von Capital Economics. "Fortschritte bei wichtigen Strukturreformen - die etwa die Leistung der staatlichen Unternehmen verbessern - sind recht langsam." Das sei ein "echtes Risiko".

Das Statistikamt machte das heiße Wetter mitverantwortlich für die schwächelnde Industrieproduktion. Insgesamt sei die Konjunktur aber robust und auf einem aufsteigenden Ast. Auch der Kampf gegen die Luftverschmutzung könne die Produktion gedämpft haben, da besonders schmutzige Minen und Fabriken zeitweise geschlossen wurden, sagte Ökonom Nie Wen von Hwabao Trust in Shanghai. Die Experten von Nomura gehen nach wie vor davon aus, dass das Bruttoinlandsprodukt im zu Ende gehenden dritten Quartal um 6,8 Prozent wachsen könne. Im ersten Halbjahr waren es 6,9 Prozent.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro