China treibt Öffnung des Finanzsektors voran

Shanghai/Peking (APA/Reuters) - China will das Land für ausländische Wertpapierfirmen öffnen. Künftig sollen ausländische Finanzinstitute die Mehrheit an chinesischen Wertpapierfirmen besitzen dürfen, hieß es in einem am Freitag veröffentlichten Entwurf der Wertpapieraufsicht CSRC. Bis jetzt können ausländische Finanzinstitute maximal 49 Prozent an chinesischen Brokern halten.

Zunächst soll die Grenze auf 51 Prozent angehoben werden, bevor sie in drei Jahren ganz abgeschafft werden soll. Damit würde die chinesische Regierung ein im November abgegebenes Versprechen erfüllen.

Große Investmentbanken wie Goldman Sachs, Morgan Stanley, UBS oder Credit Suisse sind in China bisher mit Gemeinschaftsunternehmen vertreten, an denen sie nur eine Minderheitsbeteiligung halten.

An börsennotierten Wertpapierhändlern sollen Ausländer künftig maximal mit 51 Prozent beteiligt sein - bis jetzt lag die Grenze bei 25 Prozent. Ein einzelner ausländischer Aktionär soll aber nicht mehr als 30 Prozent an einem börsennotierten Wertpapierhändler besitzen dürfen.

Gleichzeitig verschärfte die Wertpapieraufsicht die Anforderungen an ausländische Investoren. Nur Finanzinstitute mit einem guten internationalen Ruf und entsprechender Erfahrung dürften sich an den Firmen beteiligen. Die neuen Regeln der CSRC sollen nach einer öffentlichen Anhörungsfrist in Kraft treten.

Wien (APA) - Die OMV wird durch ihre jüngsten Zukäufe in Neuseeland und Südostasien ihr Produktionsziel deutlich früher erreichen als geplant. "Das Ziel war 500.000 Barrel pro Tag bis 2020 - wenn nicht noch irgendwas in Libyen passiert oder sonst irgendwo, dann werden wir das schon bis Ende dieses Jahres erreichen", sagte Upstream-Vorstand Johann Pleininger am Mittwochabend vor Journalisten in Wien.
 

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OMV - Tagesproduktion von 500.000 Barrel schon heuer

Paris (APA/Reuters) - Die Industriestaatenorganisation OECD blickt angesichts der Handelskonflikte etwas pessimistischer auf die globale Konjunkturentwicklung. Nach der jüngsten Prognose wird die Weltwirtschaft heuer und im kommenden Jahr jeweils 3,7 Prozent zulegen, nach 3,6 Prozent im Vorjahr, wie die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) am Donnerstag in Paris mitteilte.
 

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OECD senkt wegen Handelskonflikten Prognose für Weltwirtschaft

Brüssel/Ottawa (APA) - Am Freitag wird CETA, das Freihandelsabkommen der EU mit Kanada, genau ein Jahr provisorisch in Kraft sein. EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström zeigte sich mit den bisherigen Fortschritten sehr zufrieden. "Die vorläufigen Daten zeigen, dass es viel zum Feiern gibt, sogar in diesem Stadium", so Malmström in einer Aussendung am Donnerstag. Die Partnerschaft mit Kanada sei stärker denn je.
 

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EU-Kommission mit CETA bisher sehr zufrieden