China ist Supermacht bei Windturbinen

Paris - Als weltgrößter Hersteller von Windturbinen ist das chinesische Unternehmen Xinjiang Goldwind S&T im vorigen Jahr an der bisher führenden Konkurrenz aus Europa und den USA vorbeigezogen. Wie aus einer am Montag von Bloomberg New Energy Finance (BNEF) veröffentlichten Untersuchung hervorgeht, erhielt Goldwind 2015 Aufträge über 7,8 Gigawatt.

Auf Platz zwei folgte das dänische Unternehmen Vestas mit 7,3 Gigawatt, auf Platz drei General Electric (GE) mit 5,9 Gigawatt - der US-Konzern hatte 2014 die Liste angeführt.

Unter den Top Ten folgen dann der deutsche Siemens-Konzern, der seine Führung bei der Offshore-Windenergie verteidigte. Siemens erhielt demnach Aufträge von insgesamt 2,6 Gigawatt im vergangenen Jahr - und damit vier mal so viel wie die Nummer zwei in diesem Segment, das spanisch-französische Gemeinschaftsunternehmen Adwen.

Alle Aufträge an Goldwind waren für den chinesischen Markt, wie BNEF weiter mitteilte. Ausländische Hersteller hätten dort nur einen Marktanteil von weniger als fünf Prozent. Neben Goldwind sind noch vier weitere chinesische Firmen unter den Top Ten der Windturbinen-Hersteller: Guodian, MingYang, Envision und CSIC.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte