China schränkt Exporte nach Nordkorea weiter ein

Pjöngjang/Peking (APA/Reuters) - China erhöht im Atomkonflikt mit Nordkorea den Druck und schränkt den Handel mit dem Nachbarstaat weiter ein. Für einige Produkte, die nicht nur zivil, sondern auch zum Bau von Massenvernichtungswaffen genutzt werden können, wurde die Ausfuhr nach Nordkorea umgehend verboten, wie das Handelsministerium in Peking am Montag ankündigte.

Dazu gehören Abluftreiniger für den Unterwasser-Einsatz, Ausrüstung für Flugsimulationen und bestimmte Gasmasken. Damit erfülle China die im vergangenen Jahr abermals verschärften Sanktionen der Vereinten Nationen (UNO). Die Spannungen zwischen Nordkorea und besonders den USA hatten im vergangenen Jahr zugenommen. Beide Seiten überzogen sich immer wieder mit Drohungen.

China ist der letzte größere Verbündete Nordkoreas, hat aber die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen wegen des Atomwaffen- und Raketenprogramms der Führung in Pjöngjang in den vergangenen Monaten eingeschränkt. Vor allem in der US-Regierung halten sich allerdings Zweifel an der chinesischen Bereitschaft, größeren Druck auf den weitgehend isolierten Staat auszuüben und die UNO-Sanktionen vollständig umzusetzen.

Nordkorea hat einem kürzlich veröffentlichten UNO-Bericht zufolge im vergangenen Jahr mehrfach gegen Sanktion verstoßen und durch Rohstoffexporte fast 200 Millionen Dollar verdient. Zudem habe das Land Waffen nach Syrien geliefert und auch das dortige Forschungszentrum, das das Chemiewaffenprogramm kontrolliere, versorgt.

Frankfurt/Darmstadt (APA/Reuters) - Der Pharma- und Spezialchemiekonzern Merck weitet seine Zusammenarbeit mit dem Big-Data-Spezialisten Palantir aus und will sich so neue Geschäftsmöglichkeiten erschließen. Die beiden Firmen wollen ein Gemeinschaftsunternehmen gründen, das Kunden Software zur Analyse von Daten aus der Krebsforschung anbieten soll.
 

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Merck gründet Gemeinschaftsfirma mit Silicon-Valley-Konzern Palantir

Ellwangen (APA/Reuters) - Der deutsche Batteriehersteller Varta will gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut die Basis legen für eine Massenproduktion von Batteriezellen zum Einsatz in Elektroautos. Mit Fördergeldern des Landes Baden-Württemberg soll bei dem Weltmarktführer für Hörgeräte-Batterien ab dem kommenden Jahr in Ellwangen eine Fertigungslinie für großformatige Batteriezellen aufgebaut werden.
 

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Varta bringt sich in Stellung für E-Auto-Batteriezellproduktion

Tokio/Yokohama (APA/Reuters) - Der japanische Autobauer Nissan hat die Festnahme seines Verwaltungsratschefs Carlos Ghosn bestätigt. Nissan-CEO Hiroto Saikawa sprach am Montag auf einer Pressekonferenz von einem finanziellen Fehlverhalten Ghosns, das schwer wiege und nicht hinnehmbar sei. Er werde dem Verwaltungsrat deshalb bei der Sitzung am Donnerstag vorschlagen, Ghosn den Vorsitz zu entziehen. Es gehe jetzt darum, Auswirkungen auf das Tagesgeschäft und die Beziehungen zu Renault zu vermeiden.
 

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Nissan-Chef will Ghosn am Donnerstag vor die Tür setzen