China schränkt Exporte nach Nordkorea weiter ein

Pjöngjang/Peking (APA/Reuters) - China erhöht im Atomkonflikt mit Nordkorea den Druck und schränkt den Handel mit dem Nachbarstaat weiter ein. Für einige Produkte, die nicht nur zivil, sondern auch zum Bau von Massenvernichtungswaffen genutzt werden können, wurde die Ausfuhr nach Nordkorea umgehend verboten, wie das Handelsministerium in Peking am Montag ankündigte.

Dazu gehören Abluftreiniger für den Unterwasser-Einsatz, Ausrüstung für Flugsimulationen und bestimmte Gasmasken. Damit erfülle China die im vergangenen Jahr abermals verschärften Sanktionen der Vereinten Nationen (UNO). Die Spannungen zwischen Nordkorea und besonders den USA hatten im vergangenen Jahr zugenommen. Beide Seiten überzogen sich immer wieder mit Drohungen.

China ist der letzte größere Verbündete Nordkoreas, hat aber die politischen und wirtschaftlichen Beziehungen wegen des Atomwaffen- und Raketenprogramms der Führung in Pjöngjang in den vergangenen Monaten eingeschränkt. Vor allem in der US-Regierung halten sich allerdings Zweifel an der chinesischen Bereitschaft, größeren Druck auf den weitgehend isolierten Staat auszuüben und die UNO-Sanktionen vollständig umzusetzen.

Nordkorea hat einem kürzlich veröffentlichten UNO-Bericht zufolge im vergangenen Jahr mehrfach gegen Sanktion verstoßen und durch Rohstoffexporte fast 200 Millionen Dollar verdient. Zudem habe das Land Waffen nach Syrien geliefert und auch das dortige Forschungszentrum, das das Chemiewaffenprogramm kontrolliere, versorgt.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte