China präsentierte Sanierungspaket für schwächelnde Wirtschaft

Angesichts einbrechender Exportzahlen stemmt sich Chinas Führung mit Stützungsmaßnahmen und Reformen gegen die Konjunkturflaute. Trotz der wirtschaftlichen Abwärtstendenzen werde ein stetiges Kreditwachstum gesichert, kündigte die Notenbank in einer gemeinsamen Erklärung mit sieben Ministerien und Aufsichtsbehörden am Dienstag an.

Zudem verfüge sie über mehrere Werkzeuge, um angemessene Liquidität bereitzustellen. Zugleich sollen aber Darlehen an Firmen drastisch reduziert werden, die eine chronisch hohe Schuldenlast drückt. Chinas Ministerpräsident Li Keqiang will solche sogenannten Zombie-Firmen nicht länger am Leben erhalten, die über Jahre Verluste angehäuft haben.

Die Notenbank drängt zudem auf eine Bereinigung der Bilanzen. Ferner sollen Unternehmensfusionen und Firmenkäufe gefördert werden. Außerdem will die kommunistische Führung das Problem der Überkapazitäten in der Industrie anpacken. Insbesondere in der Zementindustrie, aber auch im Bergbau und in der Stahlindustrie wird im Reich der Mitte über den Bedarf hinaus produziert. Die EU verhängte jüngst zum Schutz der eigenen Stahlindustrie auf bestimmte Einfuhren aus China und Russland Anti-Dumping-Zölle.

Chinas Bruttoinlandsprodukt ist 2015 mit einer Rate von 6,9 Prozent so schwach gewachsen wie seit einem Vierteljahrhundert nicht mehr. Der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt machen auch ein abklingender Immobilienmarkt und schwächelnde Auslandsgeschäfte zu schaffen. Im Jänner brachen sowohl die Exporte als auch die Importe um ein Vielfaches stärker ein als erwartet.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte