China setzt Polizisten in große Internetunternehmen

China schickt Polizisten in große Internetunternehmen, um das Netz direkter kontrollieren zu können. Damit wolle man "schneller auf Onlinekriminalität reagieren", erklärte das Ministerium für öffentliche Sicherheit am Mittwoch. Eingreifen sollen die Beamten nicht nur bei Onlinebetrug und Datendiebstahl, sondern auch bei der "Verbreitung von Gerüchten im Internet".

Polizeiwachen in den Büros der großen Website-Betreiber einzurichten, ist nur der jüngste Vorstoß der Regierung, das Internet strenger zu überwachen. So arbeitet Peking an einem umfassenden Gesetz zur Internetsicherheit, das den Behörden größere Spielräume für Ermittlungen im Internet geben soll.

Menschenrechtler stehen den Plänen kritisch gegenüber. "Das Gesetz wird Chinas Internetunternehmen und Hunderte Millionen Internetnutzer unter stärkere Kontrolle des Staates setzen", heißt es in einer Stellungnahme von Human Rights Watch.

Aylesbury (APA/AFP/Reuters/dpa) - Großbritannien und die USA haben sich nach Angaben von Premierministerin Theresa May darauf geeinigt, ein gemeinsames Freihandelsabkommen anzustreben. Beide Länder wollten unter anderem einen "Gold Standard" bei der Kooperation in Finanzdienstleistungen setzen, sagte May am Freitag bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit US-Präsident Donald Trump auf dem Landsitz Chequers bei London.
 

Newsticker

May: London und Washington wollen "ambitioniertes" Handelsabkommen

Madrid (APA/Reuters) - Auch an Spaniens Flughäfen müssen die Urlauber mitten in der Ferienzeit mit Streiks rechnen. Die größte Gewerkschaft des Landes rief am Freitag mehr als 60.000 Gepäckabfertiger und andere Airport-Mitarbeiter an allen spanischen Flughäfen dazu auf, Anfang August ihre Arbeit niederzulegen.
 

Newsticker

Auch an Spaniens Flughäfen drohen Anfang August Streiks

Ryanair und Lufthansa im Clinch wegen Lauda-Flugzeuge

Wirtschaft

Ryanair und Lufthansa im Clinch wegen Lauda-Flugzeuge