China bereitet Pernod Ricard Magenschmerzen - Umsatz dank USA hoch

Paris - Trotz deutlicher Umsatzeinbußen in China hat der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard seine Erlöse angekurbelt. Dank der steigenden Nachfrage in den USA und Europa sei der Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2015/16 auf vergleichbarer Basis um 3 Prozent auf rund 2,2 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Nummer zwei hinter dem britischen Diageo-Konzern am Donnerstag mit.

Pernod rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende Juni) mit einem Umsatzplus zwischen 1 und 3 Prozent. Bei Anlegern kam dies gut an. Die Aktie legte in Paris um 3 Prozent zu und gehörte damit zu größten Gewinnern im CAC-40-Index .

Wie den Wettbewerbern bereiten Pernod die Geschäfte in China Probleme. Im ersten Geschäftsquartal fiel der Umsatz in der Volksrepublik um 9 Prozent. Dem Anbieter von Mumm-Sekt, Absolut Vodka und den Whiskey-Marken Ballentine's und Jameson machte zu schaffen, dass Händler dort verstärkt ihre Lager abbauen. Die Wirtschaft in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA wächst so schwach wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen