China bereitet Pernod Ricard Magenschmerzen - Umsatz dank USA hoch

Paris - Trotz deutlicher Umsatzeinbußen in China hat der französische Spirituosenhersteller Pernod Ricard seine Erlöse angekurbelt. Dank der steigenden Nachfrage in den USA und Europa sei der Umsatz im ersten Geschäftsquartal 2015/16 auf vergleichbarer Basis um 3 Prozent auf rund 2,2 Mrd. Euro gestiegen, teilte die Nummer zwei hinter dem britischen Diageo-Konzern am Donnerstag mit.

Pernod rechnet im laufenden Geschäftsjahr 2015/16 (per Ende Juni) mit einem Umsatzplus zwischen 1 und 3 Prozent. Bei Anlegern kam dies gut an. Die Aktie legte in Paris um 3 Prozent zu und gehörte damit zu größten Gewinnern im CAC-40-Index .

Wie den Wettbewerbern bereiten Pernod die Geschäfte in China Probleme. Im ersten Geschäftsquartal fiel der Umsatz in der Volksrepublik um 9 Prozent. Dem Anbieter von Mumm-Sekt, Absolut Vodka und den Whiskey-Marken Ballentine's und Jameson machte zu schaffen, dass Händler dort verstärkt ihre Lager abbauen. Die Wirtschaft in der weltweit zweitgrößten Volkswirtschaft nach den USA wächst so schwach wie seit der globalen Finanzkrise nicht mehr.

Zins- und Währungsprognose: Ökonomen sehen steigende Zinsen

Geld

Zins- und Währungsprognose: Ökonomen sehen steigende Zinsen

New York (APA) - Die US-Börsen haben am Freitag kurz nach Handelsbeginn den Rebound geschafft. Nach klaren Gewinnen in den ersten Handelsminuten scheinen die globalen Turbulenzen an den Aktienmärkten in den vergangenen Tagen vergessen.
 

Newsticker

US-Börsen starten zur Eröffnung durch

Rom (APA/AFP) - In Italien machen Schwarzarbeit und andere illegale wirtschaftliche Aktivitäten 12,4 Prozent des offiziellen Bruttoinlandsproduktes (BIP) aus. Wie die Statistikbehörde Istat am Freitag mitteilte, belief sich der Umfang dieser Schattenwirtschaft im Jahr 2016 auf schätzungsweise 210 Milliarden Euro. Den Großteil machte dabei mit 192 Milliarden Euro Schwarzarbeit aus.
 

Newsticker

Schattenwirtschaft in Italien macht 12,4 Prozent des BIP aus