China gewährt Pensionsfonds Zugang zum Aktienmarkt

Shanghai - China gestattet Pensionsfonds erstmals Investitionen am Aktienmarkt. Damit könnten zusätzlich Hunderte Milliarden Yuan in die zuletzt gebeutelten Börsen fließen. Rentenfonds, die von Kommunen verwaltet werden, dürfen künftig 30 Prozent ihrer Nettovermögen in chinesischen Aktien, Aktienfonds und Mischfonds anlegen, wie der Staatsrat am Sonntag bekannt gab.

Zuvor waren die Investitionen auf Bankeinlagen und Staatsanleihen beschränkt. Insgesamt verfügen diese Fonds staatlichen Medien zufolge über mehr als zwei Billionen Yuan (rund 270 Mrd. Euro), wovon dann rund 600 Mrd. Yuan am Aktienmarkt investiert werden können.

Allein in der abgelaufenen Woche haben die Börsen in China um zwölf Prozent nachgegeben. Grund dafür ist die Sorge vor einem Wachstumseinbruch der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Auch rund um den Globus sind Anleger nervös. Die Regierung in Peking strebt in diesem Jahr ein Wachstum von sieben Prozent an. Das wäre der kleinste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert. Die Zentralbank versucht gegenzusteuern und ließ die Landeswährung Yuan abwerten, was chinesische Waren im Ausland billiger macht.

Wien (APA) - Die Wiener Wirtschaftskammer legt ihre Standorte zusammen. Die zehn Locations, auf die die Interessensvertretung derzeit verteilt ist, sollen aufgelassen und alle Organisationen in einem Bürogebäude am Austria Campus im zweiten Bezirk konzentriert werden. Das soll kommenden Mittwoch im Präsidium auf Vorschlag von Präsident Walter Ruck beschlossen werden, berichteten mehrere Medien am Mittwoch.
 

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Wiener Wirtschaftskammer legt Standorte zusammen

Wien (APA) - Kanzler Christian Kern (SPÖ) hat sich am Mittwoch in der Plenardebatte des Nationalrats schon einmal als Oppositionsführer versucht. Der SPÖ-Chef warnte wortreich vor einer Einstellung der Aktion 20.000 für ältere Arbeitslose und prophezeite ein Volksbegehren für ein allgemeines Rauchverbot in der Gastronomie. Letzteres Thema ließen Schwarz und Blau aus, bei der Aktion 20.000 ist man skeptisch.
 

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Nationalrat: Zukunft der Aktion 20.000 bleibt unklar

München/Luxemburg (APA/Reuters) - Bert Habets steht von 2018 an allein an der Spitze des Fernsehkonzerns RTL. Sein Co-Chef Guillaume de Posch zieht sich zum Jahresende aus dem operativen Geschäft zurück, bleibt aber Mitglied des Verwaltungsrats, wie RTL am Mittwoch mitteilte.
 

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RTL-Co-Chef de Posch zieht sich aus operativem Geschäft zurück