China gewährt Pensionsfonds Zugang zum Aktienmarkt

Shanghai - China gestattet Pensionsfonds erstmals Investitionen am Aktienmarkt. Damit könnten zusätzlich Hunderte Milliarden Yuan in die zuletzt gebeutelten Börsen fließen. Rentenfonds, die von Kommunen verwaltet werden, dürfen künftig 30 Prozent ihrer Nettovermögen in chinesischen Aktien, Aktienfonds und Mischfonds anlegen, wie der Staatsrat am Sonntag bekannt gab.

Zuvor waren die Investitionen auf Bankeinlagen und Staatsanleihen beschränkt. Insgesamt verfügen diese Fonds staatlichen Medien zufolge über mehr als zwei Billionen Yuan (rund 270 Mrd. Euro), wovon dann rund 600 Mrd. Yuan am Aktienmarkt investiert werden können.

Allein in der abgelaufenen Woche haben die Börsen in China um zwölf Prozent nachgegeben. Grund dafür ist die Sorge vor einem Wachstumseinbruch der nach den USA zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt. Auch rund um den Globus sind Anleger nervös. Die Regierung in Peking strebt in diesem Jahr ein Wachstum von sieben Prozent an. Das wäre der kleinste Zuwachs seit einem Vierteljahrhundert. Die Zentralbank versucht gegenzusteuern und ließ die Landeswährung Yuan abwerten, was chinesische Waren im Ausland billiger macht.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen