China öffnet Finanzsektor weiter

Peking (APA/dpa) - China hat wie versprochen die Auflagen für ausländische Investoren im Finanzsektor weiter gelockert. Es gebe jetzt keine Beschränkungen für die Beteiligungen von Finanzkonzernen aus dem Ausland an heimischen Banken und Vermögensverwaltern mehr, teilte die chinesische Banken- und Versicherungsaufsicht am späten Donnerstagabend in Peking mit.

Bisher hatten sich ausländische Banken einzeln mit maximal 20 Prozent an einem chinesischen Institut beteiligen dürfen. Die Grenze für Konsortien lag bei 25 Prozent.

Mit dem jetzigen Schritt setzte die Behörde die jüngsten Ankündigungen von Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping um. Dieser hatte zuletzt immer wieder versprochen, den insgesamt 40 Billionen Dollar (knapp 35 Bill. Euro) schweren Finanzsektor weiter öffnen zu wollen. Die Beteiligungsgrenze an Wertpapierhandelshäusern war bereits vor kurzem aufgehoben worden. Dies hat zum Beispiel schon die UBS genutzt und im Mai einen Antrag auf die Komplettübernahme auf einen bisher mit einem chinesischen Partner betriebenen Broker gestellt.

Die Öffnung des Finanzsektors insgesamt ist ein wichtiger Schritt der Regierung, die Wirtschaft des Landes zu modernisieren. Zudem ist er ein Zeichen an die westlichen Länder wie USA und Deutschland, dass China bereit ist, sich zu öffnen. Gerade US-Präsident Donald Trump hatte China immer wieder vorgeworfen, das Land wachse auf Kosten der Vereinigten Staaten. Trump brach deswegen einen heftigen Handelsstreit mit dem Land vom Zaun.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen