China nimmt Online-Vermögensverwalter ins Visier

Shanghai (APA/Reuters) - Zur Abwehr von Finanzrisiken nimmt China Online-Vermögensverwalter genauer unter die Lupe. Die Notenbank des Landes startete dazu laut Insidern am Dienstag eine Untersuchung, die Ende Juni abgeschlossen werden soll.

Einem Dokument der Notenbank zufolge, das Reuters einsehen konnte, sollen solche Internet-Finanzdienstleister ohne ausreichende Lizenz ihr Geschäft bis zum Ende der Prüfung in Ordnung bringen. Der unberechtigte Verkauf von Geldanlage-Produkten könne demnach als illegale Kapitalbeschaffung, als illegale Annahme von Einlagen und als illegale Ausgabe von Wertpapieren angesehen werden.

Ende März hatte Präsident Xi Jinping eine verschärfte Aufsicht über die Vermögensverwaltung angeordnet, bei der es um Geldanlagen im Volumen von rund zwölf Billionen Euro geht. Damit sollen Überschuldung und Preisblasen verhindert sowie Schlupflöcher geschlossen werden, die sogenannte Schattenbanken nutzen, um die Aufsicht zu umgehen und riskante Geschäfte mit erhöhtem Kreditumfang zu machen.

Die regierende Kommunistische Partei hat sich unter Xi dem verstärkten Kampf gegen solche Geschäfte verschrieben. In der Grauzone jenseits des regulierten Bankensektors tummeln sich in China Versicherer, Leasingfirmen und andere Unternehmen - darunter auch illegale.

Wien/Pfäffikon (APA) - Bei der insolventen Modekette Charles Vögele sind laut "Presse" (online) noch zwei Interessenten im Rennen - diese sind höchst unterschiedlich und bisher noch nicht in Österreich tätig. Demnach bietet zum einen der deutsche Finanzberater GA Europe, der sich auf Restrukturierungen spezialisiert hat. Auch der niederländische Modekonzern Victory and Dreams wolle zuschlagen.
 

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Vögele - Noch zwei Bieter im Rennen, Zuschlag am Donnerstag möglich

Wien (APA) - Die Umstellung auf einen praxisnäheren Messzyklus bei Pkw-Abgastests sorgt im Herbst für längere Lieferzeiten bei Neuwagen, warnt die Autoindustrie. "Alle Modelle müssen neu geprüft werden, inklusive allen einzelnen Modellvarianten, die sich aufgrund diverser Ausstattungs-, Motorisierungsmöglichkeiten etc. unterscheiden", so Günther Kerle, Sprecher der österreichischen Automobilimporteure.
 

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Pkw-Hersteller: Neuer Abgastest sorgt für längere Lieferzeiten

Berlin (APA/Reuters) - Immer mehr Flüchtlinge und Migranten werden in den deutschen Arbeitsmarkt integriert. Im Mai 2018 gingen nach Angaben der Bundesanstalt für Arbeit (BA) vom Dienstag 306.574 Personen aus den acht Haupt-Asylzugangsländern einer Beschäftigung nach. Im Mai 2017 waren es noch 203.736 Personen gewesen. Stark gestiegen ist auch die Zahl der sozialversicherten Beschäftigten:
 

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Immer mehr Flüchtlinge in Deutschland in Arbeitsmarkt integriert