China will ausländische Namen für Immos verbieten

Bezeichnungen wie etwa "Wiener Wald" als Namensbezeichnung für Wohnanlagen oder Einkaufszentren sollen künftig verboten werden. Es sollen Namen gewählt werden, die die chinesische Kultur, Geschichte und Tradition widerspiegeln.

Peking. China will als "bizarr" angesehene ausländische Namen für Wohnanlagen, Einkaufszentren und andere Gebäude verbieten. Vielmehr sollten die Bezeichnungen die chinesische Kultur, Geschichte und Tradition widerspiegeln, forderte Innenminister Li Liguo nach Angaben staatlicher Medien vom Mittwoch.

Als erstes sollten Namen geändert werden, "die die Souveränität und nationale Würde schädigen, im Gegensatz zu sozialistischen Kernwerten stehen, als unmoralisch gelten oder Anlass für die meisten Beschwerden aus dem Volk waren".

Viele Immobilienentwickler in China geben ihren Wohnprojekten wohlklingende ausländische Namen wie "Grand Hills", "Palm Springs", "Beijing Riviera" oder "River Garden", um potenzielle Kunden anzulocken.

Auch Übertreibungen wie "Wiener Wald" für eine Wohnanlage, die nur ein paar Bäume habe, oder "Wasserstadt Venedig", wenn es nur einen kleinen Teich gebe, sollten untersagt werden, schrieb die Staatsagentur Xinhua. Inspekteure seien schon unterwegs, um die ausländischen Namen zu überprüfen und zu begrenzen.

Berlin/Frankfurt (APA/dpa) - Der irische Billigflieger Ryanair hat die Gewerkschaft Verdi als Verhandlungspartner für das in Deutschland stationierte Kabinenpersonal anerkannt. Die Gewerkschaft will nun zügig Tarifverhandlungen aufnehmen, wie sie am Mittwoch mitteilte.
 

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Ryanair erkennt Verdi als Verhandlungspartner für Kabine an

München (APA/Reuters) - Die deutsche Internet-Kleinanzeigenbörse Scout24 will mit der Übernahme des Vergleichsportals Finanzcheck.de künftig mehr an Gebrauchtwagen-Krediten verdienen. Der Münchner Betreiber der Portale autoscout24.de und immobilienscout24.de zahlt für den defizitären Ratenkredit-Vermittler 285 Millionen Euro.
 

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Scout24 kauft Vergleichsportal Finanzcheck.de

Washington/Berlin (APA/Reuters) - IWF-Chefin Christine Lagarde hat US-Präsident Donald Trump vor einer Eskalation des Handelsstreits gewarnt. "Die Spannungen in der Handelspolitik haben bereits ihre Spuren hinterlassen, das Ausmaß der Schäden aber hängt davon ab, was die Politik als Nächstes tut", schrieb Lagarde in einem am Mittwoch veröffentlichen Blog im Vorfeld des G-20-Finanzministertreffens am Wochenende in Buenos Aires.
 

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IWF-Chefin Lagarde - Handelsstreit dürfte USA am härtesten treffen