China will ausländische Namen für Immos verbieten

Bezeichnungen wie etwa "Wiener Wald" als Namensbezeichnung für Wohnanlagen oder Einkaufszentren sollen künftig verboten werden. Es sollen Namen gewählt werden, die die chinesische Kultur, Geschichte und Tradition widerspiegeln.

Peking. China will als "bizarr" angesehene ausländische Namen für Wohnanlagen, Einkaufszentren und andere Gebäude verbieten. Vielmehr sollten die Bezeichnungen die chinesische Kultur, Geschichte und Tradition widerspiegeln, forderte Innenminister Li Liguo nach Angaben staatlicher Medien vom Mittwoch.

Als erstes sollten Namen geändert werden, "die die Souveränität und nationale Würde schädigen, im Gegensatz zu sozialistischen Kernwerten stehen, als unmoralisch gelten oder Anlass für die meisten Beschwerden aus dem Volk waren".

Viele Immobilienentwickler in China geben ihren Wohnprojekten wohlklingende ausländische Namen wie "Grand Hills", "Palm Springs", "Beijing Riviera" oder "River Garden", um potenzielle Kunden anzulocken.

Auch Übertreibungen wie "Wiener Wald" für eine Wohnanlage, die nur ein paar Bäume habe, oder "Wasserstadt Venedig", wenn es nur einen kleinen Teich gebe, sollten untersagt werden, schrieb die Staatsagentur Xinhua. Inspekteure seien schon unterwegs, um die ausländischen Namen zu überprüfen und zu begrenzen.

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