China will Militärausgaben um bis zu acht Prozent erhöhen

Peking - China will in diesem Jahr seine Militärausgaben nicht mehr so stark wie in den Vorjahren steigern. Das Budget für die Streitkräfte werde um "sieben bis acht Prozent" angehoben, kündigte die Sprecherin des Volkskongresses, Fu Ying, am Freitag auf einer Pressekonferenz an - einen Tag vor dem Beginn der Jahressitzung des Nationalen Volkskongresses.

Wie schon in den vergangenen Jahren wachsen Chinas Militärausgaben damit zwar weiter schneller als das Wirtschaftswachstum des Landes. Der erneute Anstieg fällt aber deutlich geringer aus, als von vielen Experten erwartet worden war. Sie hatten mit einer Anhebung der Ausgaben von rund zehn Prozent wie im Vorjahr gerechnet.

Fu Ying verteidigte zudem den Bau von Landebahnen und die Stationierung von chinesischen Luftabwehrraketen auf Inseln im Südchinesischen Meer. Es handle sich dabei nicht um eine Militarisierung. Die Inseln seien "so weit vom Festland entfernt, dass sie ihre eigenen Verteidigungsmöglichkeiten benötigten".

Die Menschen in China seien besorgt und nicht glücklich, wenn die territoriale Unabhängigkeit und die maritimen Rechte des Landes weiterhin ausgehöhlt würden.

Das Südchinesische Meer liegt zwischen China, Vietnam, Malaysia und den Philippinen. Ein Drittel des weltweiten Schiffsverkehrs wird dort abgewickelt. In der Region werden große Öl- und Gasvorkommen vermutet. China beansprucht jedoch 90 Prozent des 3,5 Millionen Quadratmeter großen Gebietes, was bei den Nachbarstaaten immer wieder Proteste auslöst.

Hamburg (APA/dpa) - Der deutsche Handelskonzern Otto denkt über Börsengänge von Töchtern nach. "Für einige wachstumsstarke Konzerngesellschaften der Otto Group sind auch Börsengänge eine ernsthafte Option", sagte Unternehmenschef Alexander Birken der "Wirtschaftswoche" am Donnerstag.
 

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Otto Group stellt Börsengänge von Töchtern in Aussicht

Bregenz (APA) - Die Vorarlberger Seilbahnen sind nach eigenen Angaben bestens für die Wintersaison gerüstet. In die kommende Saison seien insgesamt rund 75,6 Mio. Euro investiert worden. Zu kämpfen haben die Seilbahner mit dem Fachkräftemangel. "Fast alle Bahnen suchen noch Personal für den Winter", zeigte sich Fachgruppenobmann Markus Comploj anlässlich der 49. Seilbahntagung am Donnerstag besorgt.
 

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Vorarlberger Seilbahnen investierten 75,6 Mio. Euro in den Winter

Klagenfurt (APA) - Die Kärntner Seilbahnwirtschaft hat vor der kommenden Wintersaison insgesamt 15 Mio. Euro investiert. Das Geld floss vor allem in den Ausbau der Beschneiung, wie der Fachgruppenobmann der Kärntner Seilbahnen, Klaus Herzog, am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Klagenfurt erklärte. Ausgebaut wird aber auch das Sommerangebot, dieses Jahr wurde bereits mehr als eine Million Gäste transportiert.
 

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Kärntner Seilbahnwirtschaft investierte vor dem Winter 15 Mio. Euro