China will größten Luftfrachtkonzern Asiens schmieden

China will mit der Fusion von drei Luftfracht-Firmen Medienberichten zufolge den größten Frachtkonzern Asiens schmieden. Bei den Unternehmen handle es sich um Air China Cargo, China Cargo Airlines und China Southern Airlines, berichtete die staatlich Agentur "Xinhua" unter Berufung auf einen Vertreter der chinesischen Behörde für Zivilluftfahrt.

Die Zeitung "People's Daily" zitierte ihn mit den Worten, dass die Firmen selbst auf einen Zusammenschluss drängten. Über einen Zeitplan oder den möglichen Wert der Transaktion wurden keine Angaben gemacht. "Über diese Entwicklung weiß ich nichts und habe noch nie davon gehört", sagte der Chef von Air China Cargo. Die anderen beiden Fluggesellschaften waren für Stellungnahmen zunächst nicht zu erreichen. Die Behörde selbst wollte sich nicht äußern.

Air China Cargo ist ein Gemeinschaftsunternehmen von Air China und Cathay Pacific. Bei China Cargo Airlines handelt es sich um ein Joint Venture zwischen der Airline China Eastern und der chinesischen Gruppe Cosco. China Southern Cargo gehört zu China Southern Airlines.

Hongkong (APA/dpa) - Das starke Wachstum des Welthandels und bessere Aussichten in China sorgen für stabiles Wachstum in den Ländern Asiens. Die Asiatische Entwicklungsbank (ADB) hielt am Dienstag in Hongkong ihre Prognose aufrecht, dass die asiatischen Volkswirtschaften im laufenden Jahr um 5,9 Prozent wachsen werden. Für 2018 rechneten die Ökonomen mit 5,8 Prozent.
 

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Asiatische Länder profitieren von Welthandel und neuer Kraft Chinas

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine chinesische Investorengruppe hat ihren Plan für einen Einstieg beim digitalen Kartendienst Here nach eigenen Angaben wegen Bedenken aus den USA aufgegeben. Das Angebot für eine Übernahme von zehn Prozent an der mehrheitlich von BMW, Daimler und Audi gehaltenen Firma sei zurückgezogen worden, weil man keine Zustimmung der US-Behörde für Auslandsinvestitionen (CFIUS) erhalten habe.
 

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Chinesische Investoren machen Rückzieher beim Kartendienst Here

Halle (APA/AFP) - Wer erfährt, dass seine geleistete Arbeit sinnlos war, strengt sich künftig im Job weniger an. Das beobachteten Wissenschafter vom Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) in einem Verhaltensexperiment, wie sie am Dienstag erklärten. Demnach wirkt sich die Bedeutsamkeit einer erledigten Aufgabe "sehr stark" darauf aus, wie motiviert Angestellte künftig arbeiten.
 

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Sinnlose Aufgaben senken zukünftige Motivation von Mitarbeitern