China will 4300 kleine Kohlezechen schließen

Wegen hoher Luftverschmutzung sollen 4.300 Kohlebergwerke geschlossen werden. Die Schließung kosten Milliarden und bedeutet einen massiven Arbeitsplatzabbau.

Peking (APA/Reuters) - Im Kampf gegen die hohe Luftverschmutzung will die Regierung in Peking einem Bericht zufolge 4.300 kleine Kohlebergwerke schließen und stellt dafür umgerechnet 4,2 Mrd. Euro bereit. Die Minen sollen innerhalb der kommenden drei Jahre stillgelegt werden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag meldete. Betroffen seien ungefähr eine Million Arbeitsplätze.

Ende 2015 waren in China ungefähr 11.000 Kohlebergwerke mit zusammen etwa sechs Millionen Mitarbeitern in Betrieb. Der Sektor ist von hohen Überkapazitäten geprägt: Es wird weitaus mehr Kohle gefördert als nötig, die Preise brechen ein. Zudem ist die chinesische Regierung entschlossen, den Anteil der Kohle an der gesamten Energieversorgung des Landes zurückzudrängen, der nach amtlichen Angaben 2015 bei 64,4 Prozent lag. Insbesondere in den Großstädten wie Peking und Shanghai war die Luftverschmutzung zuletzt so stark, dass die höchste Alarmstufe ausgerufen wurde.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los