China will 4300 kleine Kohlezechen schließen

Wegen hoher Luftverschmutzung sollen 4.300 Kohlebergwerke geschlossen werden. Die Schließung kosten Milliarden und bedeutet einen massiven Arbeitsplatzabbau.

Peking (APA/Reuters) - Im Kampf gegen die hohe Luftverschmutzung will die Regierung in Peking einem Bericht zufolge 4.300 kleine Kohlebergwerke schließen und stellt dafür umgerechnet 4,2 Mrd. Euro bereit. Die Minen sollen innerhalb der kommenden drei Jahre stillgelegt werden, wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua am Donnerstag meldete. Betroffen seien ungefähr eine Million Arbeitsplätze.

Ende 2015 waren in China ungefähr 11.000 Kohlebergwerke mit zusammen etwa sechs Millionen Mitarbeitern in Betrieb. Der Sektor ist von hohen Überkapazitäten geprägt: Es wird weitaus mehr Kohle gefördert als nötig, die Preise brechen ein. Zudem ist die chinesische Regierung entschlossen, den Anteil der Kohle an der gesamten Energieversorgung des Landes zurückzudrängen, der nach amtlichen Angaben 2015 bei 64,4 Prozent lag. Insbesondere in den Großstädten wie Peking und Shanghai war die Luftverschmutzung zuletzt so stark, dass die höchste Alarmstufe ausgerufen wurde.

Brüssel (APA/AFP) - Die EU-Kommission wappnet sich für die Verhängung möglicher Gegenzölle auf US-Produkte, falls die Europäische Union nicht von US-Strafzöllen auf Stahl und Aluminium ausgenommen wird. Am Freitag informierte die Brüsseler Behörde offiziell die Welthandelsorganisation WTO darüber, dass sie zur Verhängung von Gegenmaßnahmen bereit sei, wie die Kommission mitteilte.
 

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EU meldet Vergeltungszölle gegen USA bei WTO an

Tokio (APA/Reuters) - Japan will die US-Zölle auf Stahl und Aluminium unter Umständen nicht hinnehmen. Man behalte sich das Recht vor, Gegenmaßnahmen zu ergreifen, erklärte das Außenministerium am Freitag in Tokio. Demnach wurde auch die Welthandelsorganisation darüber informiert. Eine Umsetzung der Gegenmaßnahmen hänge von weiteren Schritten der USA und ihre potenziellen Auswirkungen auf japanische Firmen ab.
 

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Japan erwägt Maßnahmen gegen US-Zölle auf Stahl und Aluminium

Wien/Valletta (APA) - Malta ist neben Gibraltar die europäische Hochburg für Online-Glücksspiel. Fast 300 Online-Casinos und -Wettfirmen sind auf der Insel registriert und bedienen von dort aus Kunden in allen EU-Staaten. Die maltesische Glücksspielbehörde überwacht den Sektor aber kaum, er ist seit langem im Griff der italienischen Mafia.
 

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Digitale Glücksspielhochburg Malta im Griff der italienischen Mafia