China macht 1000 Kohle-Bergwerke dicht

Peking - Im Zuge der Konjunkturabkühlung will China noch dieses Jahr mehr als 1.000 Kohle-Bergwerke schließen. Dies sei Teil einer Strategie, die Überkapazitäten in dem Sektor abzubauen, teilten die Behörden am Montag mit. Die Gruben können maximal 60 Millionen Tonnen fördern. Innerhalb der nächsten drei bis fünf Jahre soll die Produktion um insgesamt 500 Millionen Tonnen gedrosselt werden.

Im Bergbau, aber auch in der Stahl- und Zementindustrie, wird im Reich der Mitte weit über den Bedarf hinaus produziert. Für Massenstahl hat die Führung in Peking bereits ebenfalls drastische Kürzungen in der Fertigung im Volumen von bis zu 150 Millionen Tonnen beschlossen.

Die EU hatte jüngst zum Schutz der eigenen Stahlindustrie auf bestimmte Sorten des Werkstoffs aus China Anti-Dumping-Zölle beschlossen. Der Präsident der EU-Handelskammer in China, Jörg Wuttke, sieht die überbordende Fertigung in der Volksrepublik als systembedingt an: "China gibt der Industrie stets Wachstumsanreize. Das führt zu Überkapazitäten." Seit 2008 habe die Regierung diese Situation mit immer neuen Großprojekten weiter verschärft.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro