China betont vor Klimatreffen Verantwortung von Industriestaaten

Peking - Vor den UN-Klimaverhandlungen in Peru hat China erneut die Verantwortung der Industrienationen bei der Reduktion von Treibhausgasen betont. "Entwickelte Länder sollten weiterhin die Führung übernehmen, indem sie Emissionen deutlich reduzieren und zugleich Entwicklungsländer finanziell, technologisch und in ihren Kapazitäten unterstützen", sagte Chefunterhändler Su Wei am Dienstag.

In Lima sollen vom 1. bis zum 12. Dezember weitere Vereinbarungen in Richtung eines globalen Emissionsabkommens getroffen werden. Dieses Abkommen soll beim Klimagipfel 2015 in Paris verabschiedet werden.

Su wiederholte bei einem Gespräch mit Journalisten die Formel von den "gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten". Unter anderem weil Peking vor allem die westlichen Industrienationen in der Pflicht sieht und sich selbst nicht in seiner wirtschaftlichen Entwicklung einschränken lassen will, war im Jahr 2009 der Klimagipfel von Kopenhagen gescheitert.

Mitte November hatten China und die USA bekannt gegeben, sich zu Emissionszielen verpflichten zu wollen. Su bekräftigte die Entschlossenheit Pekings, nach dem Jahr 2020 "stärkere Anstrengungen" zu unternehmen, um seinen Anteil bei der Reduktion von Klimagasen zu leisten. Demnach soll Chinas CO2-Ausstoß im Jahr 2030 seinen Höhepunkt erreichen und danach sinken.

Siemens liefert den ÖBB zur Verwendung ab 2022 neue Züge. Der Rahmenvertrag dazu war im Juli bekanntgeworden, nun sind alle Einspruchsfristen abgelaufen und der Deal ist fixiert. Bis zu 700 Waggons für die Personenbeförderung im Wert von bis zu 1,5 Mrd. Euro können die ÖBB in dem Vertrag abrufen. Gebaut werden die Wagen im Siemens-Werk in Wien.
 

Newsticker

Neue Siemens Züge für ÖBB ab 2022 in Betrieb

Eine schwache Nachfrage nach Graphikkarten für die Erzeugung von Kryptowährungen wie Bitcoin stimmt den US-Konzern Nvidia vorsichtig. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl bei 3,25 Mrd. Dollar (2,9 Mrd. Euro), plus/minus zwei Prozent, und damit unter den von Analysten im Schnitt geschätzten 3,34 Milliarden liegen, teilte das Unternehmen am Donnerstag mit.
 

Newsticker

Chiphersteller Nvidia steigerte Umsatz

Mehr als 1.000 Mitarbeiter von Google haben in einem Brief Bedenken gegen die Rückkehr des Suchmaschinen-Giganten nach China angemeldet. Die zensierte Suchmaschine mit dem Projektnamen "Dragonfly" (Libelle) werfe "dringende moralische und ethische Fragen auf", zitierte das US-Portal "The Intercept" am Donnerstag aus dem Schreiben an die Konzernführung, in dem auch mehr Informationen zu den Plänen gefordert werden.
 

Newsticker

Protestbrief: Mitarbeiter von Google hinterfragen China-Pläne