China betont vor Klimatreffen Verantwortung von Industriestaaten

Peking - Vor den UN-Klimaverhandlungen in Peru hat China erneut die Verantwortung der Industrienationen bei der Reduktion von Treibhausgasen betont. "Entwickelte Länder sollten weiterhin die Führung übernehmen, indem sie Emissionen deutlich reduzieren und zugleich Entwicklungsländer finanziell, technologisch und in ihren Kapazitäten unterstützen", sagte Chefunterhändler Su Wei am Dienstag.

In Lima sollen vom 1. bis zum 12. Dezember weitere Vereinbarungen in Richtung eines globalen Emissionsabkommens getroffen werden. Dieses Abkommen soll beim Klimagipfel 2015 in Paris verabschiedet werden.

Su wiederholte bei einem Gespräch mit Journalisten die Formel von den "gemeinsamen, aber unterschiedlichen Verantwortlichkeiten". Unter anderem weil Peking vor allem die westlichen Industrienationen in der Pflicht sieht und sich selbst nicht in seiner wirtschaftlichen Entwicklung einschränken lassen will, war im Jahr 2009 der Klimagipfel von Kopenhagen gescheitert.

Mitte November hatten China und die USA bekannt gegeben, sich zu Emissionszielen verpflichten zu wollen. Su bekräftigte die Entschlossenheit Pekings, nach dem Jahr 2020 "stärkere Anstrengungen" zu unternehmen, um seinen Anteil bei der Reduktion von Klimagasen zu leisten. Demnach soll Chinas CO2-Ausstoß im Jahr 2030 seinen Höhepunkt erreichen und danach sinken.

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EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte