China - Kein Exportanschub durch Währungsabwertung

Chinas Ministerpräsident hat eine Abwertung der nationalen Währung zur Ankurbelung des Exports ausgeschlossen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der "Financial Times" räumte Li Keqiang zudem ein, es werde nicht leicht, ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent über das Jahr zu erreichen.

"Es ist wahr, dass unsere Wirtschaft weiterhin unter einem Abwärtsdruck steht", sagte er. Eine weitere Abwertung des Yuan sei für China aber kein Weg zur Stimulierung der Wirtschaft. "Wir können uns nicht auf eine Abwertung unserer Währung stützen, um dem Exporte Schwung zu verleihen", sagte Li. Er hoffe zudem, dass auch andere große Volkswirtschaften nicht der Versuchung erlägen, sich bei der Schwächung ihrer Währungen zu übertrumpfen. Dies würde zu einem Währungskrieg führen, warnte Li.

Erst am Mittwoch hatte das chinesische Statistikamt mitgeteilt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Jänner bis März nur noch um 7,0 Prozent zulegt hatte und damit so wenig wie seit sechs Jahren nicht mehr. Grund dafür waren die schwächelnden Exporte und Investitionen.

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte