China - Kein Exportanschub durch Währungsabwertung

Chinas Ministerpräsident hat eine Abwertung der nationalen Währung zur Ankurbelung des Exports ausgeschlossen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der "Financial Times" räumte Li Keqiang zudem ein, es werde nicht leicht, ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent über das Jahr zu erreichen.

"Es ist wahr, dass unsere Wirtschaft weiterhin unter einem Abwärtsdruck steht", sagte er. Eine weitere Abwertung des Yuan sei für China aber kein Weg zur Stimulierung der Wirtschaft. "Wir können uns nicht auf eine Abwertung unserer Währung stützen, um dem Exporte Schwung zu verleihen", sagte Li. Er hoffe zudem, dass auch andere große Volkswirtschaften nicht der Versuchung erlägen, sich bei der Schwächung ihrer Währungen zu übertrumpfen. Dies würde zu einem Währungskrieg führen, warnte Li.

Erst am Mittwoch hatte das chinesische Statistikamt mitgeteilt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Jänner bis März nur noch um 7,0 Prozent zulegt hatte und damit so wenig wie seit sechs Jahren nicht mehr. Grund dafür waren die schwächelnden Exporte und Investitionen.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne