China - Kein Exportanschub durch Währungsabwertung

Chinas Ministerpräsident hat eine Abwertung der nationalen Währung zur Ankurbelung des Exports ausgeschlossen. In einem am Donnerstag veröffentlichten Interview der "Financial Times" räumte Li Keqiang zudem ein, es werde nicht leicht, ein Wirtschaftswachstum von sieben Prozent über das Jahr zu erreichen.

"Es ist wahr, dass unsere Wirtschaft weiterhin unter einem Abwärtsdruck steht", sagte er. Eine weitere Abwertung des Yuan sei für China aber kein Weg zur Stimulierung der Wirtschaft. "Wir können uns nicht auf eine Abwertung unserer Währung stützen, um dem Exporte Schwung zu verleihen", sagte Li. Er hoffe zudem, dass auch andere große Volkswirtschaften nicht der Versuchung erlägen, sich bei der Schwächung ihrer Währungen zu übertrumpfen. Dies würde zu einem Währungskrieg führen, warnte Li.

Erst am Mittwoch hatte das chinesische Statistikamt mitgeteilt, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Jänner bis März nur noch um 7,0 Prozent zulegt hatte und damit so wenig wie seit sechs Jahren nicht mehr. Grund dafür waren die schwächelnden Exporte und Investitionen.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

Newsticker

May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

Newsticker

Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

Newsticker

Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht