China-Handelsdaten geben Fernost-Börsen Auftrieb

Nach dem schwachen Jahresstart haben ermutigende Handelsdaten aus China den asiatischen Börsen am Mittwoch Auftrieb verliehen. Die chinesischen Exporte sanken auch im Dezember, mit 1,4 Prozent fiel der Rückgang aber erheblich geringer aus als von Experten befürchtet. Auch die Importe fielen weniger als erwartet.

Zwar zweifelten die Anleger an der Verlässlichkeit der Daten, doch schürten die Zahlen Hoffnungen, dass sich die chinesische Konjunktur und damit auch der Welthandel heuer wieder stabilisieren, sagten Börsianer. "Die Daten unterstützen unsere Sicht, dass es trotz der Turbulenzen an den Finanzmärkten keine große Verschlechterung der chinesischen Wirtschaft gibt", erklärte Volkswirt Daniel Martin vom Analysehaus Capital Economics.

In Tokio machte der Leitindex Nikkei kräftig Boden gut und schloss um 2,9 Prozent höher bei 17.716 Punkten. Damit konnte er erstmals heuer zulegen. Exportwerte wie Toyota und Honda gehörten mit einem Plus von rund drei Prozent zu den größten Gewinnern. Der MSCI-Asien-Pazifik-Index für die Aktienkurse großer Firmen außerhalb Japans stieg um rund ein Prozent. Auch die Kurse in Südkorea, Taiwan und Australien erholten sich. An den chinesischen Börsen in Shanghai und Shenzhen ging es dagegen nach anfänglichen Gewinnen wieder bergab. Die Anleger blieben sehr nervös, der Handel sei weiter sehr volatil, erklärten Analysten.

Alle Augen blieben dort weiter auf die chinesische Notenbank gerichtet, die den Mittelwert des Yuan zum Dollar kaum verändert zum Vortag auf 6,5630 (Dienstag 6,5628) Yuan festsetzte. Der Einfluss der Yuan-Abwertung auf Chinas Exporte werde sich mit der Zeit abschwächen, sagte der Sprecher der Zollverwaltung, Huang Songping.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne