China will erneut viel Geld in Schienennetz investieren

China will einen dreistelligen Milliardenbetrag ins Eisenbahnnetz investieren. Die staatliche Bahngesellschaft erwartet heuer Passagierplus von zehn Prozent und will ins Ausland expandieren.

Shanghai. China will einem Medienbericht zufolge in diesem Jahr umgerechnet 112 Mrd. Euro in den Ausbau des Schienenverkehrs stecken. Die staatliche China Railway Corp rechne für 2016 mit einem Anstieg des Passagieraufkommens von zehn Prozent und einem Plus beim Frachtvolumen von zwei Prozent, wird Geschäftsführer Sheng Guangzu in den "Shanghai Securities News" (Montagausgabe) zitiert.

Deshalb solle die Infrastruktur ausgebaut werden. 800 Mrd. Yuan seien dafür vorgesehen. 2015 seien fast 824 Mrd. Yuan (115 Mrd. Euro) investiert worden, womit das Schienennetz um 9.531 Kilometer erweitert wurde - darunter 3.306 Kilometer als Hochgeschwindigkeitsnetz.

China Railway wolle sich zudem um Projekte im Ausland bewerben, darunter auch für den Bau von Hochgeschwindigkeitsstrecken, sagte Sheng. Interessiert sei sein Unternehmen etwa am Bau der Strecke Moskau-Kasan und Kuala Lumpur-Singapur.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

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EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

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Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

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Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"