China geht mit Hoffnung in Handelsgespräche mit den USA

Peking (APA/AFP) - China geht nach eigenen Angaben optimistisch in die anstehenden Gespräche zur Lösung des Handelskonflikts mit den USA. "Was die chinesische Seite angeht, so hoffen wir noch immer darauf, gute Ergebnisse zu erzielen", sagte ein Sprecher des chinesischen Außenministeriums am Dienstag in Peking.

Er hoffe darauf, dass sich beide Seiten "ruhig und pragmatisch" zusammensetzten, um zu einer Lösung zu gelangen, die auf Gleichberechtigung und Vertrauen beruhe.

Die beiden Großmächte stecken in einem Handelskonflikt, in dem sie einander seit Monaten mit Strafzöllen und Drohungen überziehen. Die USA werfen China unter anderem Währungsmanipulationen und den Diebstahl geistigen Eigentums vor. Am Donnerstag sollen neue US-Strafzölle auf den Import chinesischer Güter im Umfang von 16 Mrd. Dollar (14 Mrd. Euro) in Kraft treten. China kündigte bereits Gegenmaßnahmen an.

Ab Mittwoch stehen zweitägige Gespräche zwischen dem stellvertretenden chinesischen Handelsminister Wang Shouwen und David Malpass, einem ranghohen Vertreter im US-Finanzministerium, in Washington an. Es sind die ersten formellen Gespräche seit Juni. US-Präsident Donald Trump sagte in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters, er erwarte keine großen Ergebnisse. Es gebe auch keine konkrete Agenda für das Treffen.

Brüssel (APA) - Die Inflationsrate in der EU hat im September 2,2 Prozent betragen, für die Eurozone lag die Teuerung bei 2,1 Prozent. Österreich landete mit 2,1 Prozent genau im Durchschnitt der Währungsunion. Rumänien registrierte laut Eurostat-Daten vom Mittwoch mit 4,7 Prozent das stärkste Inflationsplus, Dänemark hatte hingegen den geringsten Preisanstieg mit nur 0,5 Prozent.
 

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Inflationsrate in der EU im September bei 2,2 Prozent

München (APA/dpa) - Der deutsche Onlinehändler Zooplus schwächelt ein wenig auf seinem Wachstumskurs. Die Zahl der Neukunden steigt beim Anbieter für Heimtierbedarf nicht mehr so stark, und auch der Umsatz legte im Sommer nicht mehr so deutlich zu wie zuvor. Vorstandschef Cornelius Patt sah darin aber keinen Grund, von seinen Erwartungen für 2018 abzurücken.
 

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Wachstumstempo des Tierbedarfshändlers Zooplus lässt nach

Wien/Brüssel (APA) - Österreich bereitet sich auf ein Scheitern der Brexit-Verhandlungen vor. "Natürlich sind wir vorbereitet", sagte Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) am Mittwoch im EU-Hauptausschuss des Nationalrats im Vorfeld des EU-Gipfels. Er werde aber keine Details verraten, um nicht Unsicherheiten zu erhöhen. "Es gilt vorbereitet zu sein, aber es gilt das nicht breitzutreten."
 

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Brexit - Österreich bereitet sich auf No-Deal-Szenario vor