China: Fortschritte bei Verbesserung der Wasserqualität

(Reuters) - Im Kampf gegen die Verschmutzung von Flüssen und Seen hat die chinesische Regierung nach eigenen Angaben Fortschritte erzielt. So konnte im ersten Halbjahr der Ausstoß von Ammoniumstickstoff um 2,7 Prozent gesenkt werden, wie das Umweltministerium am Mittwoch in Peking erklärte. Ziel war demnach eigentlich nur ein Rückgang um zwei Prozent im gesamten Jahr 2014. Nach einem Bericht der Zeitung "China Securities Journal" plant China zudem, umgerechnet 253 Milliarden Euro (zwei Billionen Yuan) auszugeben, um verschmutzte Gewässer aufzubereiten. Das Umweltministerium war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Während des rasanten Wirtschaftsbooms in den vergangenen Jahrzehnten leiteten viele Fabriken giftige Abfälle in die Gewässer. Heute sind 70 Prozent der Flüsse und Seen verschmutzt. Dies betrifft auch die Hälfte des Grundwassers.

Dank neuer Vorschriften erwarten Experten, dass künftig noch weniger Abfall in die Gewässer gerät. So treten im kommenden Jahr neue Regeln für die Textilbranche in Kraft, wie das Hongkonger Institut China Water Risk erklärte. Dadurch könnten kleinere Fabriken unter Druck geraten, sagte Institutsdirektorin Debra Tan.

Brüssel (APA) - Österreichs Schulden sind im zweiten Quartal des Jahres auf 76,5 Prozent des BIP gesunken. Im Vergleichszeitraum 2017 waren es noch 81,0 Prozent. In der Eurozone ging der Schuldenstand im Jahresabstand von 89,2 auf 86,3 Prozent zurück. In der EU verringerte er sich von 83,4 auf 81,0 Prozent, geht aus jüngsten Daten von Eurostat vom Dienstag hervor.
 

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Österreichs Schulden auf 76,5 Prozent des BIP gesunken

Wien (APA) - In Österreich ist seit Ende 2016 die Nachfrage nach Unternehmenskrediten aufgrund der guten Konjunktur stark gestiegen. Dieser Trend habe sich zuletzt jedoch abgeschwächt und könnte bis Ende des Jahres ein Plateau erreichen. Die Entwicklung im Privatkundengeschäft verlaufe vergleichsweise moderater, schreibt die Oesterreichische Nationalbank (OeNB) in einer Aussendung am Dienstag.
 

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OeNB: Nachfrage nach Unternehmenskrediten erreicht neue Höhen

Brüssel (APA) - Österreich konnte im zweiten Quartal des Jahres einen Budgetüberschuss von 1,2 Prozent des BIP einfahren. Im Vergleichszeitraum 2017 hatte es noch ein Defizit von 1,9 Prozent gegeben. Die Eurozone konnte ihr Minus im Jahresabstand von 1,4 auf 0,1 Prozent verringern. Die EU verbesserte sich von -1,5 auf -0,3 Prozent.
 

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Österreich mit 1,2 Prozent Budgetüberschuss im zweiten Quartal 2018