China stützt Exporteure

Chinas Führung stemmt sich mit neuen Maßnahmen gegen die Konjunkturabkühlung. Auf einer Kabinettssitzung unter Vorsitz von Ministerpräsident Li Keqiang wurde am Mittwoch beschlossen, den Exporteuren stärker unter die Arme zu greifen. Dazu sollen Banken zur verstärkten Vergabe von Darlehen angeregt werden.

Zudem sollen Exportkreditversicherungen ausgeweitet und verstärkt Steuernachlässe für bestimmte Firmen - insbesondere im Maschinenbau - gewährt werden.
Zuletzt zogen die Exporte im März erstmals seit neun Monaten wieder an. Zu Jahresbeginn hatte die Wirtschaftsleistung im Reich der Mitte nur um 6,7 Prozent zugelegt - das schwächste Wachstum seit Anfang 2009.
Um für mehr Schwung zu sorgen, will die Regierung nun verstärkt in Verkehrsprojekte in ländlichen Regionen des Riesenreichs investieren. Ziel ist es laut Kabinettsbeschluss, bis 2020 ein modernes Verkehrsnetz mit Flughäfen, Eisenbahnstrecken und Schnellstraßen auch in strukturschwachen Gegenden aufzubauen. Dazu sollen eine Million Kilometer an Straßen gebaut werden, Brücken saniert und die Verkehrsverhältnisse so verbessert werden, dass die Regionen auch als Ziele für Touristen attraktiver werden.

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte