China stützt Exporteure

Chinas Führung stemmt sich mit neuen Maßnahmen gegen die Konjunkturabkühlung. Auf einer Kabinettssitzung unter Vorsitz von Ministerpräsident Li Keqiang wurde am Mittwoch beschlossen, den Exporteuren stärker unter die Arme zu greifen. Dazu sollen Banken zur verstärkten Vergabe von Darlehen angeregt werden.

Zudem sollen Exportkreditversicherungen ausgeweitet und verstärkt Steuernachlässe für bestimmte Firmen - insbesondere im Maschinenbau - gewährt werden.
Zuletzt zogen die Exporte im März erstmals seit neun Monaten wieder an. Zu Jahresbeginn hatte die Wirtschaftsleistung im Reich der Mitte nur um 6,7 Prozent zugelegt - das schwächste Wachstum seit Anfang 2009.
Um für mehr Schwung zu sorgen, will die Regierung nun verstärkt in Verkehrsprojekte in ländlichen Regionen des Riesenreichs investieren. Ziel ist es laut Kabinettsbeschluss, bis 2020 ein modernes Verkehrsnetz mit Flughäfen, Eisenbahnstrecken und Schnellstraßen auch in strukturschwachen Gegenden aufzubauen. Dazu sollen eine Million Kilometer an Straßen gebaut werden, Brücken saniert und die Verkehrsverhältnisse so verbessert werden, dass die Regionen auch als Ziele für Touristen attraktiver werden.

Frankfurt/Ludwigshafen (APA/Reuters) - BASF spricht über eine Fusion seiner Öl- und Gas-Tochter Wintershall mit der vom russischen Milliardär Michail Fridman kontrollierten Dea AG. BASF würde die Aktienmehrheit an einem fusionierten Unternehmen halten, teilte der deutsche Konzern am Freitag mit. Mittelfristig sei ein Börsengang des Gemeinschaftsunternehmens eine Option.
 

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BASF spricht über Fusion der Tochter Wintershall mit Dea

Frankfurt (APA/Reuters) - Eine neue Vorschrift zur Bilanzierung droht die Banken zu belasten. Basierend auf Informationen direkt überwachter Geldhäuser, die besser auf die Umstellung vorbereitet seien, betrage die negative Auswirkung auf die harte Kernkapitalquote (CET 1) im Schnitt geschätzte 40 Basispunkte, teilte die Europäische Zentralbank (EZB) am Freitag mit.
 

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EZB - Neue Bilanzierungsregel knabbert Banken-Kapitaldecke an

Bonn/Frankfurt (APA/dpa) - Die Preisexplosion für innerdeutsche Flugtickets nach der Air-Berlin-Pleite ruft das deutsche Bundeskartellamt auf den Plan. Die Wettbewerbsbehörde hat entschieden, die Preise beim Branchenprimus, der AUA-Mutter Lufthansa, zu prüfen.
 

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Deutsches Kartellamt prüft Lufthansa-Preise nach Air-Berlin-Pleite