China macht Ericsson zu schaffen

Stockholm - Beim schwedischenTelekomausrüster Ericsson ist im dritten Quartal der Umsatz um 9 Prozent eingebrochen. Die Konjunkturschwäche in China macht Ericsson zu schaffen.

Die Konjunkturschwäche in China setzt dem weltgrößten Mobilfunkausrüster Ericsson zu. Der Umsatz fiel auf vergleichbarer Basis im dritten Quartal um neun Prozent, wie der schwedische Konzern am Freitag mitteilte. In der Volksrepublik wurde der Ausbau des schnellen Internets gedrosselt. Doch auch in Russland, Brasilien und im Nahen Osten liefen die Geschäfte schlechter.

Insgesamt lag der Umsatz mit umgerechnet 6,3 Mrd. Euro unter den Erwartungen der Analysten. Der Betriebsgewinn schnellte zwar um 30 Prozent auf 541 Mio. Euro in die Höhe, Experten hatten jedoch auch hier mit mehr gerechnet. Billiganbieter wie Huawei aus China setzen den etablierten Konzernen im harten Preiskampf der Netzwerkbranche schwer zu. Der finnische Rivale Nokia will sich mit dem 15 Mrd. Euro schweren Zukauf des französischen Rivalen Alcatel Lucent dagegen wappnen.

Neuer Nestle-Chef präsentiert Strategie

Wirtschaft

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Wien (APA) - Der frühere Lobbyist und FPÖ-Politiker Walter Meischberger hält seine Anklage in der Causa Telekom Austria/Parteienfinanzierung für parteipolitisch motiviert und wehrt sich gegen den Vorwurf der Geldwäsche. Das geht laut einem Bericht des "Standard" (Wochenendausgabe) aus den "ergänzenden Ausführungen" seines Rechtsanwalts zum Einspruch gegen die Anklageschrift hervor.
 

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Telekom-Anklage: Meischberger wehrt sich gegen Geldwäschevorwurf

Berlin/Washington (APA/Reuters) - Der deutsche Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig hat nach Gesprächen in den USA die Hoffnung auf eine gütliche Beilegung der handelspolitischen Streitigkeiten zwischen beiden Ländern genährt. "Es gibt eine konstruktive Grundhaltung", sagte er am Freitag nach seinen Unterredungen mit hohen Vertretern der US-Regierung und der Wirtschaft.
 

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Deutscher Politiker: Entspannter im Handelsstreit mit USA