China öffnet seinen Binnenmarkt für internationale Paketdienste

(APA/Reuters) - China will seinen riesigen Binnenmarkt für internationale Paketdienste öffnen. Zusteller aus dem Ausland sollen künftig auch Sendungen innerhalb des Landes ausliefern können, wenn sie bestimmte Kriterien erfüllen, teilte der Staatsrat am Mittwoch mit. Welche Kriterien das sind, blieb aber offen.

Firmen wie FedEx, UPS oder die Deutsche Post, die bei Express-Sendungen mit ihrer Tochter DHL Marktführer in Asien ist, könnten nun auch für Binnen-Sendungen an den Start gehen. Die Deutsche Post schließt einen solchen Schritt für sich nicht aus. Bisher dürfen die Firmen dort nur Sendungen aus dem Ausland verteilen oder diese sammeln und in andere Länder schicken.

Der chinesische Binnenmarkt für Pakete könnte sich Experten zufolge auch wegen des boomenden Online-Handels binnen zwei Jahrzehnten zum größten der Welt entwickeln und dann die USA ablösen. Gleichzeitig ist der chinesische Paket-Markt bereits jetzt von erbitterter Konkurrenz geprägt. Rund 35.000 Unternehmen tummeln sich dort und liefern sich einen harten Preiskampf.

Berlin (APA/dpa) - Apple-Chef Tim Cook hat die Datenschutzgrundverordnung der Europäischen Union (DSGVO) als Basis für einen weltumspannenden Datenschutz gelobt. "Ich bin ein großer Fan der DSGVO. Sie stellt aber noch nicht alles dar, was gemacht werden muss", sagte er am Sonntag in Berlin der Deutschen Presse-Agentur.
 

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Apple-Chef Cook in Berlin: DSGVO ist Vorbild für globalen Datenschutz

London (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler will seine Zuliefertochter Magneti Marelli für 6,2 Mrd. Euro an den japanischen Autozulieferer Calsonic Kansei verkaufen. Damit entstehe ein neuer Gigant in der Branche mit einem Umsatz von 15,2 Mrd. Euro im Jahr, erklärten die Konzerne am Montag gemeinsam in London. Dadurch entstehe die Nummer 7 in der Branche.
 

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Fiat Chrysler verkauft Zulieferer Magneti Marelli an Japaner

Dublin (APA/dpa) - Der Billigflieger Ryanair muss den ersten Gewinnrückgang seit fünf Jahren verdauen. Der Gewinn sank im ersten Geschäftshalbjahr um 7 Prozent auf 1,20 Mrd. Euro, wie das Unternehmen am Montag in Dublin mitteilte. Als Gründe für den Gewinnrückgang nannte Ryanair die Streiks, hohe Kerosinpreise, geringere Ticketpreise und Ersatzzahlungen wegen der EU-Fluggastrechte.
 

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Erster Gewinnrückgang bei Ryanair seit Jahren