China betont Gesprächsbereitschaft im Handelsstreit mit USA

Peking (APA/Reuters) - China setzt nach Angaben des Außenministeriums weiter auf Gespräche, um eine Lösung im Handelsstreit mit den USA zu finden. Ein Ministeriumssprecher bekräftigte am Donnerstag allerdings zugleich, dass die bisherigen Handelsvereinbarungen zwischen beiden Ländern hinfällig wären, sollten die USA Zölle gegen die Volksrepublik erheben.

US-Regierungskreisen zufolge wollte Präsident Donald Trump noch im Tagesverlauf seine Handelsberater treffen, um über die angedrohten Zölle gegen China zu beraten. Bei dem Gespräch gehe es darum, wann die Zölle auf Einfuhren im Wert von rund 50 Mrd. Dollar (42,5 Mrd. Euro) in Kraft gesetzt werden sollten, sagte ein ranghoher Regierungsvertreter am Mittwoch.

Am Freitag will Trump eine überarbeitete Liste der betroffenen Waren vorlegen. Insidern zufolge dürfte die Liste etwas kürzer ausfallen. Einige Güter würden gestrichen, andere, vor allem aus dem Technologiesektor, hinzugefügt.

Brüssel (APA/Reuters) - Der Defizitstreit zwischen der EU-Kommission und der italienischen Regierung verschärft sich. Die Brüsseler Behörde wird den Budgetentwurf aus Rom für das kommende Jahr ablehnen, wie der "Spiegel" am Mittwoch unter Berufung auf den deutschen EU-Haushaltskommissar Günther Oettinger (CDU) berichtete.
 

Newsticker

EU-Kommission weist Italiens Haushaltsentwurf zurück

Washington/Peking (APA/dpa) - US-Präsident Donald Trump hat ein neues Mittel gefunden, um China im Handelsstreit unter Druck zu setzen. Auf Anraten seines Wirtschaftsberaters Peter Navarro wolle Trump ein 144 Jahre altes Postabkommen aufkündigen, schrieb die "New York Times" am Dienstag unter Berufung auf hochrangige Regierungskreise.
 

Newsticker

Trump könnte 144 Jahre altes Postabkommen mit China beenden

Wien (APA) - Im Korruptionsprozess gegen Ex-Finanzminister Karl-Heinz Grasser, Ex-FPÖ-Generalsekretär Walter Meischberger, dessen früheren Anwalt Gerald Toifl und andere ging es heute am 57. Prozesstag einmal mehr darum, wem welche Konten gehörten. Kein leichtes Unterfangen, wie schon Meischberger beim Auffliegen des "Buwog-Skandals" anmerkte.
 

Newsticker

Grasser-Prozess - "Wird alles etwas schwierig zu erklären"