China Automarkt wird schneller als erwartet wachsen

Peking - Der chinesische Automarkt wird in diesem Jahr nach Einschätzung von chinesischen Branchenkennern schneller als bisher erwartet wachsen. Der Generalsekretär der Vereinigung der chinesischen Personenwagenhersteller, Cui Dongshu, rechnet sogar mit rund 10 Prozent Wachstum.

Der Oberklassemarkt dürfte sogar um 15 Prozent wachsen, sagte Cui Dongshu zur Eröffnung der Pekinger Automesse am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Als Grund für den Optimismus nannte der Experte die Aufhellung der konjunkturellen Lage, die durch eine stärkere Kreditvergabe wieder anzieht. Günstige Geländewagen seien auf dem weltgrößten Automarkt in China besonders im Trend. "Sie werden als Luxuswagen betrachtet", sagte Cui Dongshu. Ausländische Autobauer hätten aber den Trend verschlafen und nicht immer die richtigen Modelle im Angebot.

Ausländische Hersteller und andere Experten gehen bisher allerdings davon aus, dass der chinesische Personenwagenmarkt in diesem Jahr nur mit rund 6 Prozent und damit etwa so schnell wie die Wirtschaft insgesamt wachsen wird. Die "Auto China" gehört zu den wichtigsten Messen der Branche weltweit. Bis zum 4. Mai werden rund 800.000 Besucher erwartet. Etwa 2.000 Aussteller aus 14 Ländern präsentieren ihre Neuheiten.

Frankfurt (APA/Reuters) - Die Europäische Zentralbank (EZB) erwartet frühestens in rund einem Jahr die nächste Zinserhöhung. Der Leitzins liegt derzeit auf dem Rekordtief von 0,0 Prozent und soll nach den Worten von EZB-Präsident Mario Draghi noch "über den Sommer" 2019 hinaus auf diesem Niveau bleiben.
 

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Draghi: EZB-Zinsen bleiben über Sommer 2019 hinaus auf Rekordtief

München (APA/Reuters) - Siemens baut in der angeschlagenen Kraftwerks-Sparte in Deutschland 500 Arbeitsplätze weniger ab als geplant. Das ist das Ergebnis der monatelangen Verhandlungen mit der IG Metall und dem Betriebsrat, wie der Münchner Industriekonzern am Montag verkündete.
 

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Siemens baut in Deutschland 2.900 Stellen ab

Berlin/Palo Alto (Kalifornien) (APA/dpa) - Industrie-Unternehmen in Europa haben die Bedeutung Künstlicher Intelligenz als einen maßgeblichen Schlüssel-Faktor für ihren künftigen Erfolg erkannt. Im Schnitt erwarten die Unternehmen dadurch Umsatzzuwächse von 11,6 Prozent bis 2030, geht aus einer Studie hervor, die von Hewlett Packard Enterprise (HPE) und den Ausrichtern der Konferenz Industry of Things World in Berlin durchgeführt wurde.
 

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Studie: Industrie sieht Künstliche Intelligenz als Schlüssel-Faktor