Handelskrieg - China: Die USA sind "ein Rüpel"

Genf (APA/Reuters) - China wirft den USA im Handelsstreit Kriegstreiberei vor. Die Volksrepublik und die USA hätten Gespräche geführt und diese seien gut vorangekommen, doch die Regierung in Washington habe das ignoriert und einen Handelskrieg angezettelt, sagte Vize-Handelsminister Wang Shouwen am Donnerstag. "Die Vereinigten Staaten haben den Krieg begonnen."

Die USA seien ein Rüpel ("bully"), dem man "die Waffe" abnehmen müsse. China werde sich verteidigen. Der Weg für Gespräche müsse geebnet werden. Dabei dürften die USA China aber nicht die Pistole auf die Brust setzen und müssten auch zu ihrem Wort stehen. Wang äußerte sich vor Journalisten am Sitz der Welthandelsorganisation WTO in Genf.

US-Präsident Donald Trump hatte kürzlich eine neue Runde im Handelskonflikt mit China eingeläutet, indem er eine Ausweitung der Abgaben auf chinesische Waren im Wert von 200 Mrd. Dollar (170 Mrd. Euro) androhte. Die Maßnahmen sollen in zwei Monaten greifen. China kündigte ein entschlossene Reaktion an. Auf vorherige US-Sonderzölle hat China bereits mit Gegenzöllen reagiert.

London (APA/Reuters/dpa) - Einen Tag nach dem von Konfrontation geprägten EU-Gipfel in Salzburg hat die britische Premierministerin Theresa May Härte demonstriert und von Brüssel neue Brexit-Vorschläge gefordert. Die Verhandlungen seien in einer Sackgasse. "Ich habe die EU immer mit Respekt behandelt. Großbritannien erwartet dasselbe", sagte May in ungewöhnlich scharfen Worten am Freitag in London.
 

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May demonstriert nach EU-Gipfel Härte in Brexit-Gesprächen

Wien/Stuttgart (APA) - "Wir müssen ein anderes Denken üben", so der Appell von Eckhard Minx, Zukunftsforscher und Vorstandssprecher der "Daimler und Benz Stiftung" beim heutigen "Deutsch-Österreichischen Technologieforum" in Wien. Die Menschen hätten das "Trugbild der Beständigkeit" im Kopf, dabei stehe die Gesellschaft vor einem grundsätzlichen Wandel. "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami", so Minx.
 

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Zukunftsforscher: "Digitalisierung ist so was wie ein Tsunami"

Wien (APA) - Zahlreiche Missstände hat der Rechnungshofbericht zur bereits aufgelösten Bundesanstalt für Verkehr (BAV) zutage gebracht. Nachdem der RH die Staatsanwaltschaft eingeschaltet hat, wird gegen drei Beschuldigte wegen Amtsmissbrauch und Untreueverdacht ermittelt. So sollen Millionen zu viel überwiesen worden sein, knapp 350.000 Euro ohne Gegenleistung gezahlt und Untersuchungsberichte nie veröffentlicht worden sein.
 

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Bundesanstalt für Verkehr: Amtsmissbrauch- und Untreueverdacht