Chef von Windturbinen-Hersteller Senvion tritt zurück

München (APA/Reuters) - Der deutsche Windkraftanlagen-Hersteller Senvion braucht einen neuen Vorstandschef. Amtsinhaber Jürgen Geißinger ist am Mittwoch nach fast zweieinhalb Jahren im Amt mit sofortiger Wirkung zurückgetreten, wie das Unternehmen mitteilte. Einen Grund dafür nannte Senvion nicht.

Übergangsweise übernimmt Finanzvorstand Kumar Manav Sharma Geißingers Aufgaben. Der bisher für den Vertrieb zuständige David Hardy rückt in den Vorstand auf.

Die Suche nach einem dauerhaften Nachfolger sei weit fortgeschritten, erklärte Senvion. Geißinger war als langjähriger Chef des Autozulieferers Schaeffler bekanntgeworden. Er hatte Senvion 2016 mühsam an die Börse geführt.

Mit Geißingers Abgang läute Senvion "die nächste Phase des Wachstumskurses und der internationalen Expansion ein", hieß es in der Mitteilung. Geißinger habe die Kosten gesenkt und neue Märkte für Senvion erschlossen. Im ersten Quartal war der Umsatz um ein Drittel auf 256 Mio. Euro eingebrochen, der Auftragseingang stieg allerdings um 37 Prozent. Die ehemalige Repower gehört mehrheitlich Finanzinvestoren, nachdem sich die indische Suzlon Energy übernommen hatte.

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung:
 

Newsticker

Mag. Hermann Gabriel begehrt folgende nachträgliche Mitteilung

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

Bonität

Steyr Motors fährt in die Pleite - und will neu durchstarten

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Wirtschaft

EZB-Chef Draghi: Über Reformen und das Ende von Anleihenkäufen

Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

Newsticker

Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte