Chef von US-Verbraucherschutzbehörde im Finanzwesen tritt zurück

New York (APA/AFP) - Der Chef der US-Behörde für Verbraucherschutz im Finanzwesen (CFPB) tritt ab. In einer E-Mail an seine Mitarbeiter kündigte Richard Cordray am Mittwoch an, die Behörde bis Ende des Monats zu verlassen. Cordray ist der erste Chef der CFPB, die Präsident Barack Obama nach der Finanzkrise zum Schutz von Bankkunden eingerichtet hatte.

"Zusammen haben wir reale und nachhaltige Erfolge erreicht, die das Leben der Menschen verbessert haben", erklärte Cordray. So habe die Behörde im Nachgang der Finanzkrise zwölf Mrd. Dollar (10,14 Mrd. Euro) für die Verbraucher zurückgewonnen.

Die Ankündigung kommt weniger als drei Wochen, nachdem der Senat mit 51 zu 50 Stimmen eine Regelung der CFPB abgewürgt hatte, die Sammelklagen gegen Banken und Kreditkartenfirmen ermöglicht hätte. Die Maßnahme war von Verbraucherschutzanwälten befürwortet und von der Wall Street strikt abgelehnt worden. Vizepräsident Mike Pence entschied das Votum im Senat mit seiner Stimme.

Präsident Donald Trump wird Cordrays Nachfolger ernennen. "Das ist kein Platz für einen weiteren von Trump eingesetzten Parteisoldaten der Industrie", erklärte die demokratische Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts. Der republikanische Senator Tom Cotton aus Arkansas begrüßte den Rücktritt: Cordray habe versucht, die Politik des rechtmäßig gewählten Präsidenten zu konterkarieren.

Wien (APA) - Die tschechische Sazka-Gruppe hat vom Bankhaus Schellhammer & Schattera Anteile an der Casinos Austria AG (CASAG) übernommen und ihre Beteiligung damit auf 38,29 Prozent aufgestockt. Der seit längerem bekannte Schritt sei formal abgeschlossen, teilte Sazka am Freitagnachmittag mit.
 

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Sazka hält nun 38,29 Prozent an Casinos Austria

Wien (APA) - Der "Kurier" nennt Details zum Abschlussbericht der "Soko Meinl" zu den Ermittlungen im Anlageskandal rund um die Meinl European Land (MEL) des Bankers Julius Meinl. "Vorbehaltlich gutachterlicher Feststellungen beträgt dem Verdacht nach der Schaden am effektiven Vermögen der Aktionäre (...) 1,69 Milliarden Euro", heißt es im Abschlussbericht, so "kurier.at" Freitagabend.
 

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Causa Meinl European Land - Anlegerschaden von 1,69 Mrd. Euro

London (APA/awp/sda) - Die Billigfluglinie Easyjet zeigt sich im Streit mit der Gewerkschaft SSP/VPOD gelassen. Man habe die Anliegen der Gewerkschaft zur Kenntnis genommen, teilte die Airline am Freitag als Reaktion auf ein Communiqué von deren Seite mit.
 

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Easyjet in Streit mit Gewerkschaft gelassen