Chef von US-Verbraucherschutzbehörde im Finanzwesen tritt zurück

New York (APA/AFP) - Der Chef der US-Behörde für Verbraucherschutz im Finanzwesen (CFPB) tritt ab. In einer E-Mail an seine Mitarbeiter kündigte Richard Cordray am Mittwoch an, die Behörde bis Ende des Monats zu verlassen. Cordray ist der erste Chef der CFPB, die Präsident Barack Obama nach der Finanzkrise zum Schutz von Bankkunden eingerichtet hatte.

"Zusammen haben wir reale und nachhaltige Erfolge erreicht, die das Leben der Menschen verbessert haben", erklärte Cordray. So habe die Behörde im Nachgang der Finanzkrise zwölf Mrd. Dollar (10,14 Mrd. Euro) für die Verbraucher zurückgewonnen.

Die Ankündigung kommt weniger als drei Wochen, nachdem der Senat mit 51 zu 50 Stimmen eine Regelung der CFPB abgewürgt hatte, die Sammelklagen gegen Banken und Kreditkartenfirmen ermöglicht hätte. Die Maßnahme war von Verbraucherschutzanwälten befürwortet und von der Wall Street strikt abgelehnt worden. Vizepräsident Mike Pence entschied das Votum im Senat mit seiner Stimme.

Präsident Donald Trump wird Cordrays Nachfolger ernennen. "Das ist kein Platz für einen weiteren von Trump eingesetzten Parteisoldaten der Industrie", erklärte die demokratische Senatorin Elizabeth Warren aus Massachusetts. Der republikanische Senator Tom Cotton aus Arkansas begrüßte den Rücktritt: Cordray habe versucht, die Politik des rechtmäßig gewählten Präsidenten zu konterkarieren.

Wien (APA) - Der frühere Obmann des Rings freiheitlicher Studenten (RFS), Alexander Schierhuber, wird per 1. Juni einer von vier Geschäftsführern der Breitspur Planungsgesellschaft mbH. Einen entsprechenden Online-Bericht der "Presse" bestätigte das von Norbert Hofer (FPÖ) geführte Infrastrukturministerium auf APA-Anfrage. Schierhuber ist schlagender Burschenschafter beim Akademischen Corps Saxonia zu Wien.
 

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Ex-RFS-Chef Schierhuber wird Breitspurbahnplanungs-Geschäftsführer

Auburn Hills (Michigan) (APA/dpa) - Der Autobauer Fiat Chrysler hat in den USA rund 4,8 Millionen Autos wegen Softwareproblemen zurückgerufen. Konkret gehe es um mögliche Fehlfunktionen im Zusammenhang mit den Geschwindigkeitsreglern, die behoben werden müssten, teilte das Unternehmen am Freitag in Auburn Hills mit. Betroffen seien unter anderem Fahrzeuge der Marken Chrysler Sedan, Cherokee und Ram Pickups.
 

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Softwareprobleme: Fiat Chrysler ruft in den USA 4,8 Mio. Autos zurück

Brüssel (APA/dpa) - In Europa gelten seit Freitag einheitliche Datenschutzregeln. Nach zweijähriger Übergangsfrist ist die neue Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) nun in allen 28 EU-Staaten in Kraft getreten. Sie setze "einen weltweiten Datenschutz-Standard, und darauf können wir alle stolz sein", sagte EU-Justizkommissarin Vera Jourová am Freitag in Brüssel. "Sie bringt konkreten Nutzen für Bürger ebenso wie für Unternehmen."
 

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DSGVO verbessert Datenschutz - Erste Beschwerden gegen US-Konzerne