Chef von Serbiens Komercijalna banka Alexander Picker zurückgetreten

Belgrad (APA) - Der frühere Hypo-Kurzzeit-Chef Alexander Picker, der seit Dezember 2015 an der Spitze der serbischen teilstaatlichen Komercijalna banka stand, ist laut der Tageszeitung "Politika" (Dienstag-Ausgabe) zurückgetreten. Die Information wurde gegenüber dem Blatt aus serbischen Regierungskreisen bestätigt, aus der Bank selbst jedoch bisher nicht.

Unter Berufung auf inoffizielle Informationen berichtete "Politika", dass sich Picker zu dem Schritt entschlossen habe, weil er nicht die Unterstützung des Staates für die geplante Geschäftsstrategie erhalten habe. Laut früheren Medienberichten sollte Picker den Verkauf der Komercijalna banka vorbereiten, der für Ende des laufenden Jahres oder Anfang 2018 geplant ist.

Der serbische Staat ist an der Komercijalna banka mit 41,75 Prozent beteiligt, die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) mit weiteren 24,43 Prozent.

Picker war an die Bankspitze gekommen, als diese Ende 2015 einen Geschäftsverlust in der Höhe von 6,3 Milliarden Dinar (52,81 Mio. Euro) aufwies. Im Vorjahr war dieser auf acht Milliarden Dinar (67,05 Mio. Euro) angestiegen. Im laufenden Jahr hat die Bank erneut Gewinne gemeldet, so "Politika".

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Kundl/Langkampfen/Basel (APA) - Der Novartis-Konzern investiert 200 Mio. Euro in die beiden Produktionsstandorte im Tiroler Schaftenau und in Kundl (beide Bezirk Kufstein). Dies gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Daniel Palmacci, Leiter der Novartis Produktionsbetriebe in Österreich, bezeichnete dies als "ein starkes Bekenntnis" der Zentrale in Basel in die Kompetenz und Qualität der Standorte in Tirol.
 

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Novartis investiert 200 Mio. Euro in Tiroler Standorte

Rom/Menlo Park (APA) - Nachdem die US-Internetriesen Google und Amazon wegen vermuteter Steuerhinterziehung ins Visier der italienischen Justiz geraten sind, hat sich Facebook mit Italiens Steuerbehörden auf die Zahlung von 100 Mio. Euro geeinigt, um ein Steuerverfahren abzuschließen. Die Mailänder Justiz hatte dem E-Commerce-Riesen Steuerhinterziehung in Höhe von 300 Mio. Euro vorgeworfen, so italienische Medien.
 

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Facebook einigt sich mit italienischem Fiskus und zahlt 100 Mio. Euro