conwert-Chef Schneider muss laut "Kurier" gehen

Nach gut einem Jahr im Vorstand der börsenotierten Wiener Immo-Gesellschaft conwert muss CEO Clemens Schneider (50) das Führungsgremium wieder verlassen. Dies berichtete am Dienstagnachmittag der "Kurier" online und verweist dazu auf eine Bestätigung "sehr gut informierter Kreise".

Schon vergangenes Wochenende habe es eine erste Krisensitzung gegeben, am Dienstag soll ein endgültiger Beschluss gefallen sein, heißt es. Offiziell werde Schneider, der von 2005 bis 2012 ÖGB-Finanzchef war, die Verwicklung in den Verkauf von Kärntner Seen, die dem Österreichischen Gewerkschaftsbund und der früher ÖGB-eigenen BAWAG gehörten, an das Land Kärnten vorgeworfen.

Tatsächlich aber dürfte Schneider der gescheiterte Verkauf der conwert an die Deutsche Wohnen AG zum Verhängnis geworden sein, so der "Kurier". conwert-Großaktionär Hans Peter Haselsteiner, der Schneider ursprünglich in das Unternehmen geholt hatte, solle höchst verärgert reagiert haben, heißt es. Die Deutsche Wohnen hatte rund ums Übernahmeangebot auch nicht mit Kritik am conwert-Management und der Strategie des Unternehmens gespart.

Großaktionär Haselsteiner hält 24,4 Prozent der conwert-Anteile. Inklusive auch dieses Anteils hatte die Deutsche Wohnen in Summe nur 35,8 Prozent der conwert-Aktien angedient bekommen, angestrebt hatte sie zumindest 50 Prozent und eine Aktie.

Bregenz (APA) - Aufgrund von anhaltender Trockenheit mit einhergehendem Futter- und Wassermangel stehen in Vorarlberg verfrühte Almabtriebe im Raum. Diese versuche man durch die Zufuhr von Wasser und Heu zu verhindern, informierte der zuständige Landesrat Christian Gantner (ÖVP) am Freitag. Eine frühzeitige Rückkehr der Tiere ins Tal könnte die Situation in der Futterversorgung eklatant verschärfen, so Gantner.
 

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Große Trockenheit: In Vorarlberg stehen verfrühte Almabtriebe im Raum

London/Brüssel (APA/dpa) - Nur eineinhalb Monate vor dem EU-Austritt der Briten ist immer noch nicht sicher, ob die Sache einigermaßen glimpflich ausgeht. Und das liegt nicht nur am Londoner Regierungschaos.
 

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Beim Brexit sitzen beide in der Zwickmühle

Wien/Schwechat/Dublin (APA) - Eine erste Anhörung vor einem Londoner Gericht im Streit zwischen Ryanair und Lufthansa um neun geleaste Laudamotion-Flieger ist ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Das Hauptverfahren beginnt erst im November, wie es am Freitagnachmittag von der Lufthansa zur APA hieß. Laudamotion und Ryanair gaben sich wortkarg und erklärten, das laufende Verfahren nicht kommentieren zu wollen.
 

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Gerichtsstreit um Laudamotion geht erst im November richtig los