Chef-Festnahme drückt Aktien chinesischer Immobilienfirma

(Reuters) - Der chinesische Immobilienkonzern Agile Property ist nach der Festnahme seines Firmenchefs in schwere Börsenturbulenzen geraten. Die Aktie des Unternehmens stürzte am Montag um rund 20 Prozent ab. Das Management erklärte, die Verhandlungen mit den Banken über eine Verlängerung eines Brückenkredits dauerten an.

In der Vorwoche hatte das Unternehmen eine Kapitalerhöhung abgesagt und die Festnahme des milliardenschweren Konzern-Gründers und -Lenkers Chen Zhou Lin öffentlich gemacht. Medienberichte über eine Verbindung des Unternehmens zum ehemaligen Chef der Inneren Sicherheit, Zhou Yongkang, gegen den wegen Korruption ermittelt wird, wies Agile zurück. Es ist der bislang spektakulärste Fall im Kampf der Regierung gegen die weit verbreitete Korruption im Land.

Einen Grund für die Festnahme nannte Agile noch immer nicht. Der Konzern betonte allerdings, dass der Kauf von drei Grundstücken in der südöstlichen Provinz Yunnan korrekt abgelaufen sei. Agile leidet wie andere Unternehmen der Branche angesichts der abflauenden Konjunktur unter einem erschwerten Zugang zu Krediten und einer von der Regierung gesteuerten Abkühlung am Immobilienmarkt.

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