Chef des insolventen Airbag-Bauers Takata trat nach Übernahme zurück

Tokio (APA/dpa) - Nach der Übernahme des insolventen japanischen Airbag-Herstellers Takata durch den chinesisch-amerikanischen Autozulieferer KSS ist der bisherige Takata-Chef Shigehisa Takada zurückgetreten. Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Zuvor hatte Key Safety Systems (KSS) die Akquisition nahezu aller globalen Vermögenswerte von Takata erfolgreich abgeschlossen.

Das neue Unternehmen wird künftig unter dem Namen Joyson Safety Systems firmieren und seinen globalen Hauptsitz in Michigan, USA, haben. Der Hauptsitz der für Europa, den Mittleren Osten und Afrika zuständigen Zentrale ist im deutschen Aschaffenburg.

Takata wird auch weiterhin Produktionsanlagen für jene Gasgeneratoren, die Airbags bei langer feuchter Hitze fälschlich auslösten, weiterbetreiben, um nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags weiter Ersatzteile liefern zu können. Der bisherige Exekutivdirektor bei Takata, Yoichiro Nomura, wird fortan für die Rückzahlung an Gläubiger zuständig sein.

Frankfurt/New York (APA/dpa) - US-Aufseher haben der Deutschen Bank wegen verbotener Absprachen am Devisenmarkt eine Millionenstrafe aufgebrummt. Das Geldhaus habe einer Zahlung von 205 Mio. Dollar (178 Mio. Euro) wegen früherer Verstöße gegen New Yorker Finanzgesetze zugestimmt, teilte die dortige Finanzbehörde DFS am Mittwoch mit.
 

Newsticker

Deutsche Bank muss in den USA 205 Millionen Dollar Strafe zahlen

Berlin (APA/Reuters) - Der US-amerikanische Datenverarbeiter Teradata hat Klage gegen SAP vor einem Bundesbezirksgericht in Kalifornien eingereicht. Dem Softwarekonzern werden Diebstahl von Geschäftsgeheimnissen sowie Verstöße gegen das Urheber- und Kartellrecht vorgeworfen, teilte Teradata am Mittwoch mit.
 

Newsticker

US-Datenverarbeiter Teradata erhebt Klage gegen SAP

Eskalation in Casinos-Austria-HV - Sazka verlor Machtkampf

Wirtschaft

Eskalation in Casinos-Austria-HV - Sazka verlor Machtkampf