Chef des insolventen Airbag-Bauers Takata trat nach Übernahme zurück

Tokio (APA/dpa) - Nach der Übernahme des insolventen japanischen Airbag-Herstellers Takata durch den chinesisch-amerikanischen Autozulieferer KSS ist der bisherige Takata-Chef Shigehisa Takada zurückgetreten. Das gab das Unternehmen am Donnerstag bekannt. Zuvor hatte Key Safety Systems (KSS) die Akquisition nahezu aller globalen Vermögenswerte von Takata erfolgreich abgeschlossen.

Das neue Unternehmen wird künftig unter dem Namen Joyson Safety Systems firmieren und seinen globalen Hauptsitz in Michigan, USA, haben. Der Hauptsitz der für Europa, den Mittleren Osten und Afrika zuständigen Zentrale ist im deutschen Aschaffenburg.

Takata wird auch weiterhin Produktionsanlagen für jene Gasgeneratoren, die Airbags bei langer feuchter Hitze fälschlich auslösten, weiterbetreiben, um nach dem Rückruf von mehr als 100 Millionen Airbags weiter Ersatzteile liefern zu können. Der bisherige Exekutivdirektor bei Takata, Yoichiro Nomura, wird fortan für die Rückzahlung an Gläubiger zuständig sein.

Paris (APA/AFP) - Unter Präsident Emmanuel Macron ist Frankreich für deutsche Unternehmen wieder deutlich attraktiver geworden: 90 Prozent der deutschen Firmen in Frankreich bewerten die Wirtschaftslage derzeit als gut oder zufriedenstellend - mehr als doppelt so viele wie vor zwei Jahren, wie es in einer am Freitag in Paris veröffentlichten Studie der Deutsch-Französischen Industrie- und Handelskammer heißt.
 

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Deutsche Unternehmen finden Frankreich wieder attraktiv

London (APA/Reuters) - Der Haushaltsstreit von Italien mit der EU-Kommission bremst am Geldmarkt die Spekulationen auf eine EZB-Zinserhöhung. Mittlerweile wird erst für Oktober 2019 damit gerechnet, dass die Europäische Zentralbank (EZB) einen ihrer Schlüsselzinsen anhebt. Die Chancen für einen Schritt um zehn Basispunkte bereits im September 2019 werden dagegen inzwischen als deutlich niedriger angesehen.
 

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Erster EZB-Zinsschritt 2019 wegen Italien-Streits später erwartet

Bangalore/Santa Clara (Kalifornien) (APA/Reuters) - Der Chiphersteller Micron Technology Inc kauft seinem Partner Intel dessen Anteil an dem Gemeinschaftsunternehmen IM Flash Technologies ab. Dafür lege Micron Techology rund 1,5 Milliarden Dollar (1,30 Mrd. Euro) in bar auf den Tisch, teilte das US-Unternehmen am Donnerstag mit.
 

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Micron kauft Intel-Anteil an Joint-Venture IM Flash Technologies